Ausstattung und Unterschiede zum Latitude XT2

Dells Vorgängergerät ist rund drei Jahre alt. Die Firma hat sich also viel Zeit gelassen, um wieder einen modernen Tablet-PC vorzustellen. Für Geschäftskunden ist eine stabile Hardwarebasis samt Ersatzteilservice wichtiger, als immer aktuelle Hardware zu haben, weswegen dies bei der Latitude-Serie nicht ungewöhnlich ist. Als wir das Latitude XT2 testeten, war Windows 7 noch gar nicht auf dem Markt, dementsprechend war Multitouch auf dem Vista-System noch nicht besonders ausgereift.

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Der Vorgänger des XT3 arbeitet noch mit einem Core 2 Duo in der ULV-Ausführung, genauer gesagt: mit einem SU9400 mit 1,4 GHz. Damit vergleichbare Prozessoren gibt es heutzutage in Ultrabooks, aber selbst die sind dank Turboboost sehr viel schneller als die alten ULV-Prozessoren der Core-2-Duo-Serie. ULV-Prozessoren gibt es beim XT3 nicht mehr. Im Gehäuse unseres Testmusters arbeitet ein Core i7-2620M (2,7 bis 3,4 GHz).

  • Dells Latitude XT3 (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Im Unterschied zum Vorgänger...
  • ... hat das Notebook jetzt direkt viele Schnittstellen.
  • Das Display lässt sich nun in beide Richtungen drehen.
  • Stiftschacht
  • Das Gelenk wirkt stabil.
  • Im Tablet-Betrieb...
  • ... sind die Zusatztasten praktisch.
  • Der Stift von N-Trig braucht eine AAAA-Zelle.
  • Der Haken (im Dunkeln) wird von einem Magneten herausgeholt.
  • Smartcard-Reader...
  • ... und Expresscard/34-Schacht
Das Display lässt sich nun in beide Richtungen drehen.

Vorbei sind auch die Zeiten, in denen der Nutzer teure 1,8-Zoll-Festplatten oder -SSDs nutzen musste. Erstere sind vor allem langsam und eine große SSD-Auswahl gibt es in dem Format auch nicht. Unser XT3 ist mit einer 2,5-Zoll-SSD von Samsung (PM810) bestückt.

Größerer Bildschirm mit Multitouch

Wohl am auffälligsten ist die Konstruktion an sich. Statt 12 sind es nun 13 Zoll in der Bilddiagonalen. Das Latitude XT3 hat eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und ist damit auf Windows 8 und die Snap-Funktion vorbereitet. Der Vorgänger hatte noch 1.280 x 800 Pixel. Das Gewicht des Geräts ist mit fast 2,2 Kilogramm durch die neue Konstruktion leider deutlich höher als das des Vorgängers mit 1,73. Das XT3 ist mit 33 mm zudem sehr dick. Dafür lässt sich das Display jetzt in beide Richtungen drehen.

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Die restliche Ausstattung entspricht den hohen Anforderungen von Firmen. Ein 3G-Modem - allerdings ohne CDMA-Option - gibt es genauso wie eine Dual-Band-WLAN-Karte von Intel. Einen Anschluss für Expresscards gibt es für Erweiterungen ebenfalls, ebenso eine Hintergrundbeleuchtung. Die Ausstattung variiert zum Teil sehr stark, da sich der Nutzer selbst seine Komponenten aussuchen kann.

Das XT3 ist nun kompatibel zu einigen Dockinglösungen der Latitude-E-Serie. Der Vorgänger bot das nicht an. Es gibt aber auch weiterhin ein Media Slice für das System mit dem Namen XT3 Media Base (PDF). Die Option stand uns nicht zur Verfügung, wir wissen aber vom Vorgänger sowie HPs Lösung, wie praktisch das beim Transport ist. 530 Gramm wiegt so eine Unterschnallbasis, sie ist 16 mm hoch und lässt sich auch unterwegs mit Akku nutzen. Im Unterschied zu HPs Lösung lässt sich aber kein Unterschnallakku in Kombination nutzen und es gibt nur zwei USB-Anschlüsse plus Laufwerk in der Base, die somit nicht mehr als Dock angesehen werden kann, denn der Monitor muss immer noch einzeln am Notebook angeschlossen werden.

Das XT3 ist nicht mehr portabel

Uns gefällt die neue Konstruktion des XT3 nicht. Während das alte XT2 klein, elegant und gleichzeitig unauffällig war, ist das neue Modell recht klobig, selbst für ein 13-Zoll-Notebook. Zudem setzt Dell nun auf einen Haken, der per Magnet herausgezogen wird. Die Konstruktion kennen vor allem Apple-Nutzer, aber auch Anwender von HPs Elitebook-27x0p-Serie. Das ist prinzipiell stabiler als der Verschlussmechanismus des XT2, allerdings sahen wir beim Testen die gleichen Macken, die auch das HP 2740p und 2710p in unserer Redaktion hatten. Mitunter schafft der Magnet es nicht, den Haken korrekt herauszuziehen und einrasten zu lassen. Daher kann schon nach kurzer Zeit eine lästige Reparatur nötig werden. Bei unseren HP-Notebooks mit dem gleichen Verschluss musste mehrmals das gesamte Display ausgetauscht werden.

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 Dell Latitude XT3 im Test: Zu groß für ein ConvertibleWacom-Digitizer versus N-Trig-Digitizer 
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Eco8 08. Mai 2012

Lernen Sie doch besser erst einmal sich richtig zu artikulieren, denn ihr post ist alles...

DrSchnitzel 08. Mai 2012

Wir haben für bei uns 8 XT3 angeschafft und ich bin enttäuscht. 2 der Geräte hatten...

dumdideidum 07. Mai 2012

Es geht ja auch darum, dass sie die symbole entsprechend anpassen....auf einem ipad2 und...

maXity 06. Mai 2012

War das jetzt so schwer ein paar Worte zu dem Gerät zu sagen? Schade.

__destruct() 05. Mai 2012

Kann man bei Tablets und Convertibles das Tastaturlayout (für Hardware- und...



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