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Die neue USB-C-Docking-Welt kostet zwischen 250 und 400 Euro

Zudem sind diese Dockingboxen ein enormer Kostenaufwand. Allerdings muss dazugesagt werden, dass die E-Dock-Listenpreise ebenfalls sehr hoch sind. Für das Thunderbolt-Dock werden rund 400 Euro fällig, was vergleichbar mit den High-End-E-Docks ist, die zwischen 330 und 370 Euro kosten. Das kleine USB-C-Displayport-Dock liegt bei rund 250 Euro. Das verlangt Dell ungefähr auch für seine Displaylink-Dockingstations.

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Bei der Stromversorgung gibt es zudem ebenfalls Limitierungen mit den neuen Docks. Zwar können damit alle Dell-Notebooks betrieben werden, verspricht Dell. Doch gerade bei mobilen Workstations kann es knapp werden, mit dem USB Power Delivery Standard sowohl den kräftigen Prozessor und die Grafikhardware zu betreiben als dabei auch noch den Akku gleichzeitig zu laden. Dell empfiehlt dann die Verwendung von zwei Netzteilen, um eine Drosselung oder langsames Aufladen des Akkus zu verhindern.

Unklarheiten zu kommenden Displayport-Standards

Noch unklar ist zudem, wie zukunftssicher die Docks sind. Theoretisch müssten die kommenden Displaymöglichkeiten über USB-C, über die wir im Detail schon vor einem Jahr berichteten, einfach weitergeleitet werden können. Sprich: Hat der Anwender ein Notebook mit USB-C und einem neueren Displayport-Standard, wie etwa 5K-Unterstützung per Displayport 1.3A/V oder gar 8K-Unterstützung, was zunächst als eDP 1.4a kommen soll, müsste das Signal einfach nur durchgeleitet werden. So genau wusste Dell allerdings auch nicht, ob die Boxen das können werden. USB-C, diverse Alternate-Modi und Optionen machen den Standard nicht gerade überschaubar. Was allerdings definitiv nicht funktionieren würde, wären neue Signale, die erst erzeugt werden müssten wie etwa bessere HDMI-Modi.

Im nächsten Schritt sind nach den Boxen dann unter anderem auch Monitore angedacht, die als Dock mitfungieren. Konkrete Ankündigungen seitens Dell gibt es allerdings noch nicht. Klassische Docks, die etwa USB-C per Führungsschiene in das Gerät führen, soll es jedoch nicht geben. Der USB-C-Stecker ist laut Dell robust genug, um regelmäßige Dockingvorgänge zu übernehmen.

Das E-Dock bleibt noch für die aktuelle Notebookgeneration

Der alte Dockingmechanismus wird zwar aufgegeben, doch wenn der Platz da ist, dann bieten auch aktuelle Latitude-Modelle noch Docking an. Eine der Neuvorstellungen war beispielsweise das Latitude 12 E5270 mit Skylake-Prozessor (Core i 6. Generation). Das ist als 12,5-Zoll-Notebook noch recht flach und kann trotzdem bodenseitig gedockt werden. Wobei dieses Notebook, dank der klugen Positionierung von Gigabit-Ethernet im Scharnier, nicht so dringend ein Dock braucht wie das neue Latitude 13 7000. Mit Kaby Lake ist dann aber voraussichtlich Schluss mit dem E-Dock bei Dells Geschäftskundennotebooks der Precision- und Latitude-Kategorie.

Die neuen Docks sowie das Latitude 12 E5270 werden laut Dell ab Ende Januar 2016 verfügbar sein. Das Latitude 13 7000 wird erst im Laufe des März bestellbar sein.

 Dell Latitude und das E-Dock: Vom klassischen Docking hin zum fummeligen Kabel
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as (Golem.de) 02. Feb 2016

Hallo, ich hab' gestern eine Antwort bekommen: PXE-Boot funktioniert mit laut Dell mit...

spiderbit 21. Jan 2016

ich hab das ultra bay 3 oder so und ein x220, mag mit anderen modellen schlechter funzen...

derKlaus 21. Jan 2016

Also ich brauch das Dock aus einem ganz einfachen Grund. Ich hab übrigens genau so ein E...

otraupe 21. Jan 2016

...kommt doch einfach mal zum Punkt.

Lala Satalin... 21. Jan 2016

Sind sie definitiv


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