Verfügbarkeit und Fazit

Das Latitude 7390 ist auf keinen Fall ein sehr preiswertes Notebook. Der Startpreis liegt bei 1.140 Euro ohne Mehrwertsteuer, etwa 1.350 Euro mit Mehrwersteuer. Dabei handelt es sich um die Version mit Core i5-8250U, 8 GByte DDR4-Arbeitsspeicher und 256-GByte-SSD. Das von uns getestete Muster hat den wenig schnelleren Core i5-8350U bei gleicher Konfiguration verbaut. Der Preis liegt mit 1.240 Euro netto und 1.480 Euro mit Mehrwersteuer nochmal knapp 100 Euro darüber. Die Größe der SSD, des Arbeitsspeichers oder ein Mobilfunkmodul können nicht bestellt werden - zumindest im deutschsprachigen Shop. All diese Optionen können Kunden in den USA ändern.

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Das Latitude 7390 ist eine gelungene Mischung aus einem kompaktem Notebook wie dem XPS 13 und einem funktionalem Gerät wie dem Lenovo Thinkpad X270. Dabei schaut sich Dell ein wenig von beiden Vorbildern ab. Das merken wir bereits am Gehäuse, das mit mattschwarzem Gummi überzogen ist, der klar an Thinkpads erinnert. Unser Testgerät ist dabei wesentlich schlanker und leichter als etwa Lenovos Referenz, erreicht aber nicht die Kompaktheit des hauseigenen XPS 13, das in der neuen Version sogar noch dünner ist.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zudem kommen uns direkt die sehr guten Tastaturen der Lenovo-Geräte in den Sinn, wenn wir auf dem Testmuster tippen. Der Tastenhub ist im Vergleich zum XPS 13 länger, was das Schreiben angenehmer macht. Die LED-Hintergrundbeleuchtung ist gut erkennbar, aber niemals störend. Auch das Touchpad gefällt uns, das sich durch die sichtbar und fühlbar voneinander getrennten Klicktaster besser benutzen lässt als das das Pendant des XPS 13.

Dass das Latitude mit 1,3 kg schwerer und größer als das XPS 13 ist, wundert nicht. Diesen Kompromiss geht Dell für die erfreulich vielen Anschlüsse ein: darunter ein HDMI-Anschluss in voller Größe, Thunderbolt 3, ein Smartcard-Leser, ein SD-Kartenleser und zwei USB-A-3.0-Anschlüsse. Auch ein RJ45-Stecker findet dort noch Platz.

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Außerdem ist der recht große 60-Wattstunden-Akku allein schon recht schwer. Dafür ist die Laufzeit unter leichter Last sehr gut: Wir messen 11 Stunden, 25 Minuten. Unter stärkerer Auslastung sind es noch 4 Stunden und 23 Minuten.

Die Leistung des Notebooks kann uns im Büroalltag beim Schreiben, Webbrowsing und Videowiedergabe vollends überzeugen. Dabei ist der Prozessor von Dell auf eine thermische Verlustleistung von 22 Watt statt standardmäßig 15 Watt gestellt worden. Lediglich die 256-GByte-SSD von SK-Hynix ist durch die Sata-Schnittstelle mit etwa 500 MByte/s beim sequentiellen Lesen und Schreiben eher langsam. Weniger gut: Es kann nur ein 8 GByte großer RAM-Riegel im Single-Channel verbaut werden.

Weder sonderlich gut noch schlecht ist das 13,3-Zoll-Display des Notebooks, das mit 1.920 x 1.080 Pixeln bei einer Bildfrequenz von 60 Hz auflöst. Die Helligkeit ist mit 304 cd/m² nicht herausragend, aber ausreichend. Die Gleichförmigkeit der Ausleuchtung ist gut.

Wie erwartet läuft das Latitude 7390 unter Linux genauso zuverlässig wie das XPS 13. Die Ähnlichkeit beider Systeme wird klar, wenn wir im Test die gleichen kleinen Fehler entdecken, die jedoch den Arbeitsfluss nicht beeinträchtigen.

Tatsächlich könnte die Suche nach einem Ersatz für das XPS 13 bereits im eigenen Haus beendet sein: das Latitude 7390 ist zumindest einen gute Alternative mit ähnlicher Hardware, mattem Display, mehr Anschlüssen und einer besseren Tastatur. Dafür werden allerdings auch etwa 300 Euro mehr veranschlagt. Wir finden, den Aufpreis ist es auf jeden Fall wert.

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 Unter Linux wie ein XPS 13 in anderem Gehäuse
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FlashOver 09. Aug 2018

Leider hat die Verarbeitungsqualität der Thinkpads in den letzten drei Generationen...

LarryLaffer 04. Jun 2018

Zitronensaft. Idealerweise von einer frischen Zitrone; es funktioniert aber auch mit dem...

eleaiactaest 29. Mai 2018

Der war gut B-D

pk_erchner 29. Mai 2018

für eine gewisse Zielgruppe sind mehr als 300¤ zu viel dell hp lenovo asus? so einen...

HerrWolken 29. Mai 2018

+1



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