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Unter Linux wie ein XPS 13 in anderem Gehäuse

Anders als die XPS 13, die als Developer Edition mehr oder weniger direkt mit vorinstalliertem Ubuntu vermarktet werden, ist das aktuelle Latitude nicht mit der Linux-Distribution Ubuntu verfügbar - zumindest nicht ohne Weiteres über den offizielle Online-Shop von Dell in Deutschland. Wie Ubuntu-Sponsor Canonical jedoch mitteilt, ist das Latitude 7390 offiziell für die Verwendung mit Ubuntu zertifiziert und wird vom Hersteller "in einigen Regionen" vorinstalliert mit Ubuntu ausgeliefert.

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Da sich die Hardware-Ausstattung außerdem nicht grundlegend von der des XPS 13 (9370) unterscheidet, das wir vor rund sechs Wochen ebenfalls mit Linux getestet haben, haben wir keine schwerwiegende Probleme bei der Nutzung von Linux erwartet, und das ist auch bestätigt worden. Zur Nutzung zu empfehlen ist der Linux-Kernel 4.15, der etwa in dem aktuellen Ubuntu 18.04 alias Bionic Beaver genutzt wird und Verbesserungen aus Version 4.16 als Backport enthält. Wir haben das Latitude mit dem Mainline-Kernel 4.16 eingesetzt.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dabei fällt uns vor allem in den Fehlern und Eigenarten in dem aber fast völlig problemlosen Betrieb die sehr nahe Verwandtschaft zu dem XPS 13 (9370) auf. So bekommen wir etwa beim Boot ähnliche ACPI-Fehler angezeigt, die scheinen jedoch ebenso keine Auswirkungen auf den Betrieb zu haben. Unabhängig davon funktioniert das Latitude nahezu reibungslos unter Linux.

Nach dem Installieren, oder wie in unserem Fall dem Einbau einer vorbereiteten Festplatte, starten das System wie gewünscht und wir können direkt anfangen zu arbeiten. Das WLAN läuft ohne Probleme, ebenso die Ethernet-Buchse für eine LAN-Verbindung, der Sound und die Sondertasten. Zudem wird für Videos die Hardwarebeschleunigung von HEVC mit 10-Bit-Farbtiefe von Intels Grafiktreiber unterstützt, auch ein UHD-Video von Youtube im VP9-Codec können wir über die Hardwarebeschleunigung ansehen.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das für Desktopnutzer größte Problem unter Linux ist zwar nach wie vor, dass Browser die Hardwarebeschleunigung immer noch nicht standardmäßig aktivieren. Die 3D-Hardwarebeschleunigung moderner Desktops macht dem Intel-Grafiktreiber aber inzwischen keine Probleme mehr. Wir können auch wieder schlicht unseren Eizo-Monitor per USB-C-Kabel andocken und bekommen so UHD-Bild bei 60Hz. Über den USB-Hub am Monitor hängen außerdem die Tastatur und Maus sowie weitere Peripherie, die genutzt werden kann. Über den USB-C-Port können Thunderbolt-3-Geräte angeschlossen und verwendet werden.

Wie bei dem XPS 13 haben wir im Latitude das Problem mit den zwei Streams der Webcam (MJPEG und YUV), was Anwendungen wie etwa Skype durcheinanderbringen kann. Und auch die Probleme bei den Energiesparoptionen sind quasi identisch mit denen des XPS 13. Nach einer Konfiguration des Auto-Tune-Modus von Powertop kommt das Latitude im im Idle bei aktivierten WLAN und einer Bildschirmhelligkeit von 50 Prozent auf knapp drei Watt, teilweise sogar noch etwas weniger.

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FlashOver 09. Aug 2018

Leider hat die Verarbeitungsqualität der Thinkpads in den letzten drei Generationen...

LarryLaffer 04. Jun 2018

Zitronensaft. Idealerweise von einer frischen Zitrone; es funktioniert aber auch mit dem...

eleaiactaest 29. Mai 2018

Der war gut B-D

pk_erchner 29. Mai 2018

für eine gewisse Zielgruppe sind mehr als 300¤ zu viel dell hp lenovo asus? so einen...

HerrWolken 29. Mai 2018

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