Business-Gehäuse mit Business-Hardware

Unsere Version des Latitude 7390 kommt mit einem Core i5-8350U von Intel der aktuellen Generation Kaby Lake Refresh. Dieser erweist sich in unseren Tests bei allen für Business-Nutzer relevanten Anwendungen immer wieder als zuverlässig und schnell genug. Das gilt auch beim Test des Latitude 7390. Die vier Kerne und acht Threads sind dabei gut für mehrere Aufgaben gleichzeitig geeignet, etwa Webbrowsing und Textverarbeitung.

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Positiv ist, dass Dell die thermische Verlustleistung der CPU von 15 Watt auf 22 Watt anhebt. Dadurch kann der Chip standardmäßig höhere Frequenzen beibehalten. Im Benchmark Cinebench R15 takten Kerne unter Last permanent mit 2,8 GHz.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Wir würden sagen, dass der Core i5-8350U für nahezu alle Anwendungen außerhalb von Spielen und anderen grafiklastigen Szenarien ausreicht. Für etwa 100 Euro weniger gibt es die gleiche Konfiguration mit dem nur 100 MHz langsameren Core i5-8250U, der fast genauso schnell ist. Was einen Unterschied ausmacht, ist der Arbeitsspeicher: Dell verbaut in unserem Testgerät einen SO-DIMM-DDR4-Riegel mit 8 GByte Kapazität. Das reicht für die meisten Businessanwendungen aus.

Allerdings gibt es einige Nutzer, die mehr Arbeitsspeicher benötigen, da gerade viele parallele Browsertabs viele Ressourcen beanspruchen. Eine Variante mit 16 GByte Speicher kann aber zumindest nicht im deutschsprachigen Dell-Onlineshop geordert werden. Theoretisch sollen 32 GByte möglich sein, jedoch gibt es derzeit praktisch keine einzelnen SO-DIMM-Riegel mit so viel Speicher auf dem Markt. Das Problem ist, dass das Notebook keinen zweiten RAM-Slot besitzt. Daher ist das Aufrüsten noch teurer und der Single-Channel-Betrieb beeinträchtigt die Arbeitsspeichergeschwindigkeit, was sich auf die so schon nicht sehr flotte integrierte Grafikeinheit (Intel UHD 620) auswirkt.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die verbaute SSD ist ein Exemplar des südkoreanischen Herstellers SK Hynix. Die SC311 hat eine Kapazität von 256 GByte. Zwar ist die SSD im M.2-Formfaktor gehalten, allerdings verfügt sie nur über eine Sata-6-GBit/s-Schnittstelle. Die Leistungswerte sind dementsprechend im Vergleich zum XPS 13 oder dem Thinkpad X270 eher nüchtern. Im Benchmark Crystaldiskmark erreicht sie eine maximale sequenzielle Leserate von 547 MByte/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 503 MByte/s. Allerdings sind diese Werte gut genug, damit das Betriebssystem schnell bootet und läuft.

Akkulaufzeit kann mithalten

Dass das Latitude mit dem dicken Akku eines Thinkpad X270 nicht mithalten kann, war uns von vornherein klar. Trotzdem empfinden wir die Akkulaufzeit unseres Testmusters als gut. Der Energiespeicher hat eine Größe von 60 Wattstunden und ist damit vergleichbar mit dem XPS 13, bevor dieses im Jahr 2018 neu aufgelegt und die Akkukapazität auf 54 Wattstunden verringert wurde. Im Benchmark Powermark 1.2.0 Productivity erreicht das Gerät eine Laufzeit von 11 Stunden und 25 Minuten. Das aktuelle XPS 13 schafft im gleichen Benchmark 11 Stunden und 16 Minuten. Allerdings messen wir beim Latitude mit einer Displayhelligkeit von 200 cd/m², was uns als realistischer als die doch sehr niedrigen 150 cd/m² in vorigen Tests erscheint. Powermark simuliert wenig anspruchsvolle Lasten wie Textverarbeitung und das Surfen im Web.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Wesentlich fordernder ist unser zweiter Test mit dem PCMark 8 Home 3.0 Conventional. Dieser misst die Laufzeit bei Aktivitäten wie Videokonferenzen und dem einen oder anderen Spiel. Hier schafft das Notebook nur noch 4 Stunden und 23 Minuten - und damit weniger als das XPS 13 (9370) mit 5 Stunden und 26 Minuten. Möglicherweise liegt das an der Kühlung, die unter Last den Prozessor davor bewahrt, sich selbst abzuschalten. Viel mehr Hitze verträgt dieser nämlich nicht.

Fast 100 Grad Betriebstemperatur

Bei starker Last nach mehreren Durchläufen des Benchmarks Cinebench R15 erreicht die CPU Temperaturspitzen von bis zu 99 Grad. Der einzelne kleine Lüfter auf dem Mainboard dreht dabei voll auf. Er ist zwar trotzdem nicht unangenehm laut, scheint aber doch etwas zu klein dimensioniert zu sein. Solch hohe Temperaturen sollten dem Prozessor in der Theorie zwar nicht viel ausmachen können, allerdings könnte das auf Dauer Schäden verursachen. Zumindest spüren wir von der Abwärme nicht allzu viel. Das Gerät wird unter Volllast nicht unangenehm heiß an der Hand.

Ein Blick in das Innere des Notebooks lässt die Vermutung zu, dass Dell die Kühllösung nicht wie beim XPS 13 überarbeitet und effizienter gemacht hat. Dort konnten wir ein System mit zwei Lüftern und zwei Heatpipes feststellen. Das Latitude muss alle Komponenten mit nur einem Lüfter kühlen. Dabei fallen uns einige leere Komponentenplätze auf: Beispielsweise gibt es das Latitude auch mit einem integrierten WWAN-Modul. Die Antenne dafür ist bei zwar vorhanden, aber nicht angeschlossen. Merkwürdig ist, dass ein solches LTE-Modem im deutschen Dell-Onlineshop nicht konfiguriert werden kann.

  • Das Scharnier lässt sich um 180 Grad neigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert mit dem Gummiüberzug an Lenovo-Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Viele Anschlüsse auf der linken Seite ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und auf der rechten Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor ist im Gehäuse eingesenkt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für Zwei-Faktor-Authentifizierung: ein NFC-Sensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Und ein Smartcard-Slot ist auch dabei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist aureichend hell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Blickwinkelstabilität geht in Ordnung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Webcam am oberen Displayrand (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innen ist überraschend viel Platz. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Notebook und Netzteil (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stecker ist nicht mit dem XPS 13 kompatibel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Latitude 7390 ist ein echtes Businessgerät. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Leuchtdichte ist durchschnittlich gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Taktraten der CPU (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die CPU läuft recht lange bei 99 Grad Celsius. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Im PC Mark 8 ist die gemessene Laufzeit gut. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Powermark berechnet eine sehr gute Laufzeit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD schafft nur SATA-Geschwindigkeiten. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Temperaturen sind nah am Abschaltlimit. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Allgemein kommen wir gut an alle wichtigen austauschbaren Komponenten heran. Für ein 13,3-Zoll-Gerät ist erstaunlich viel Platz im Gehäuse. Damit wir die Komponenten erreichen, müssen wir lediglich einige Schrauben lösen. Die sind übrigens mit der Abdeckung fest verbunden und fallen daher nie heraus - praktisch. Wir können zur Not den Akku selbst tauschen, obwohl es sich dabei um ein proprietäres Modul handelt, das es so wohl nur bei Dell selbst geben wird.

Das Latitude 7390 hat das Potenzial, als Linux-System genutzt zu werden. Das XPS 13 hatte in unserem Test schon wenig Probleme im Test. Das trifft auch auf unser Testmuster zu.

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 Tastatur und Touchpad - Inspiration bei LenovoUnter Linux wie ein XPS 13 in anderem Gehäuse 
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