• IT-Karriere:
  • Services:

Wie ein Tablet aus einer Science-Fiction-Serie

Als Rugged-Gerät hat das Dell Latitude 7220 gar nicht den Anspruch, möglichst leicht und schick zu sein. Vielmehr erinnert es an einen mobilen Computer aus Science-Fiction-Serien wie Star Trek: The Next Generation oder Stargate: Atlantis. Und in Sachen Stabilität werden wir wohl kaum ein robusteres Gerät mit Touchscreen finden.

Stellenmarkt
  1. Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG, Buseck
  2. über eTec Consult GmbH, Dreieck Frankfurt - Darmstadt - Hanau

Ein erster Test: Wir haben das Tablet "aus Versehen" fallen gelassen. Das hat für unser Technikverständnis, Hardware möglichst vorsichtig zu behandeln, zunächst Überwindung gekostet. Die Sorgen waren unberechtigt, denn das Gerät hat im angeschalteten Zustand Stürze aus dem Stand in 1,6 Metern Höhe ausgehalten. Das gummierte und gepolsterte Gehäuse wurde für solche Höhen von Dell auch im Labor getestet. Wir sollten aber beachten, dass wir die beiden eingesetzten Akkus im Tablet zuvor verriegeln. Sie können durch die Erschütterung sonst herausfallen und das Gerät somit ausgehen. Für die Arretierung hat das Gerät auf der Rückseite Schieber aus Kunststoff.

Nach etwa fünf Stürzen aus der gleichen Höhe lockerte sich langsam die äußere Gummischicht des Tablets. Das ist aber nur ein optischer Schaden, denn das Gerät funktioniert weiter. Das gilt auch, wenn wir etwa Wasser darüberlaufen lassen oder Blumenerde darauf streuen - zum Beispiel für den Fall, dass wir ein Werkzeug für Gartenarbeiten brauchen und unsere Schaufel gerade vergessen haben. Das Tablet ist erwartungsgemäß sehr robust, zumindest im Rahmen der Spezifikation IP65. Sie sieht vor, dass das Gerät vor feinem Staub aus allen Richtungen und vor Strahlwasser von vorn geschützt ist. Einen Tauchgang würde unser Testmuster aber wahrscheinlich nicht überstehen. Netflix in der Badewanne oder das Anzeigen von Bauplänen unter Wasser sind also keine gute Idee.

  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Bildschirmtastatur ist ziemlich kleinteilig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Tablet hält auch Überstunden auf der Baustelle aus. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Hardware in Ordnung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor taktet sehr moderat. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperatur erreicht niemals mehr als 70 Grad. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Makros lassen sich konfigurieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist ziemlich flott. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)

Wichtig ist, dass wir beim Nichtbenutzen die Gummiabdeckungen der Anschlüsse geschlossen halten. Sie schützen das Gerät vor Staubkörnern und Feuchtigkeit. Ganz geschlossen ist das System allerdings nicht, denn der Lüfter pustet seine Abluft durch einige Lüftungsschlitze hindurch.

Die Leistung eines etwas älteren Notebooks

Im Rugged-Bereich ist es üblich, dass Hersteller die Prozessorgeneration ihrer Geräte selten wechseln. Das Latitude 7220 ist keine Ausnahme und nutzt einen älteren Core i5-8365U als Recheneinheit. Er erweist sich mit vier Kernen und acht Threads zumindest in unserem Benchmark-Test Cinebench R20 als ausreichend schnell. Wir messen 1.134 Punkte, die auf etwa 1.022 Punkte fallen. Der Prozessor taktet also auch im Dauerbetrieb nicht zu stark herunter. Schon beim Anzeigen von Dokumenten ist das Gerät in unserem durch die Coronakrise fast leeren Büro hörbar. Der Lüfter rauscht allerdings niemals allzu stark und ist im Freien eigentlich gar nicht wahrnehmbar - schon gar nicht auf einer Baustelle.

  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Dell Latitude 7220 (Bild: Daniel Pook/Golem.de)
  • Die Bildschirmtastatur ist ziemlich kleinteilig. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Das Tablet hält auch Überstunden auf der Baustelle aus. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Leistung ist für ältere Hardware in Ordnung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Der Prozessor taktet sehr moderat. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Temperatur erreicht niemals mehr als 70 Grad. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Makros lassen sich konfigurieren. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die SSD ist ziemlich flott. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Leistung ist für ältere Hardware in Ordnung. (Screenshot: Oliver Nickel/Golem.de)

Obwohl das Tablet wie ein dick angezogenes Surface Pro aussieht, wird dem Dell-Gerät nicht sonderlich warm, selbst unter Volllast. Im Cinebench-Durchlauf wird eine Temperatur von 68 Grad Celsius gehalten. Die Kühlleistung des Geräts ist erstaunlich effizient. Das ist dann nützlich, wenn wir das Gerät an heißen Tagen oder in aufgewärmten Industrieanlagen benutzen. Teils ist das allerdings auch den Taktraten des Prozessors zu verdanken. Der läuft einen Großteil der Zeit mit maximal 2 GHz pro Kern.

Die 8 GByte Arbeitsspeicher des Dell-Tablets reichen für die meisten Büroarbeiten und das Bearbeiten von Dokumenten aus. Wir würden mit dem Gerät allerdings keine größeren Projekte in Photoshop bearbeiten, da der Arbeitsspeicher dann schnell knapp wird. Die NVMe-SSD ist mit 500 GByte ausreichend groß und schafft 2.890 MByte/s im sequenziellen Lesen und 1.509 MByte/s im sequenziellen Schreiben - ziemlich beeindruckend und fast schon übertrieben für dieses Produkt.

Ebenfalls erstklassig ist die hohe Akkulaufzeit des Geräts.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Dell Latitude 7220 im Test: Das Rugged-Tablet für die ZombieapokalypseAkku hält den ganzen Tag auf der Baustelle 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote

alextst 08. Apr 2020

Wo ist denn der Vorteil von einem Windows Ökosystem, wenn ich per se auf eine externe...

Dwalinn 07. Apr 2020

Und GPS ist dafür da ein Zelt von der anderes Seite der Welt zu treffen, ändert nichts...

DebugErr 07. Apr 2020

Zombies gibt es doch schon seitdem es Smartphones gibt.

violator 06. Apr 2020

Das hier ist eh gerade Inverse Zombieapocalypse. Infizierte bleiben zu Hause und alle...

voidyvoid 06. Apr 2020

Die Tastatur ist auf keinen Fall von Dell entwickelt, sondern eine Alternative von...


Folgen Sie uns
       


Cowboy 3 vs. Vanmoof S3 im Test: Das Duell der Purismus-Pedelecs
Cowboy 3 vs. Vanmoof S3 im Test
Das Duell der Purismus-Pedelecs

Schwarz, schlank und schick sind die urbanen E-Bikes von Cowboy und Vanmoof. Doch nur eines der Pedelecs liest unsere Gedanken.
Ein Praxistest von Martin Wolf

  1. Montage an der Bremse E-Antrieb für Mountainbikes zum Nachrüsten
  2. Hopper Dreirad mit Dach soll Autos aus der Stadt verdrängen
  3. Alternative zum Auto ADAC warnt vor Überlastung von E-Bikes

Geforce RTX 3080 im Test: Doppelte Leistung zum gleichen Preis
Geforce RTX 3080 im Test
Doppelte Leistung zum gleichen Preis

Nvidia hat mit der Geforce RTX 3080 die (Raytracing)-Grafikkarte abgeliefert, wie sie sich viele schon vor zwei Jahren erhofft hatten.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Nvidia Ampere Roadmap zeigt Geforce RTX 3080 mit 20 GByte
  2. Nvidia zur Geforce RTX 3080 "Unser bester und frustrierendster Launch"
  3. Geforce RTX 3080 Wir legen die Karten offen

Beoplay H95 im Test: Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung
Beoplay H95 im Test
Toller Klang, aber für 800 Euro zu schwache ANC-Leistung

Der Beoplay H95 ist ein ANC-Kopfhörer mit einem tollen Klang. Aber wer dafür viel Geld ausgibt, muss sich mit einigen Kompromissen abfinden.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /