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Dell: Kauf von EMC mit 67 Milliarden Dollar größter IT-Deal

Wie angekündigt ist die Rekordübernahme von EMC heute offiziell bestätigt worden. Michael Dell wird Chef des neuen Unternehmens. Ein Weiterverkauf von VMware wurde offenbar verworfen.

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Michael Dell
Michael Dell (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Der Kauf von EMC durch den Computerhersteller Dell ist mit 67 Milliarden US-Dollar die bisher größte Übernahme im IT-Sektor. Die Konzerne haben den Vertragsschluss heute bekanntgegeben. Zuvor wurde von einem Volumen von 53 Milliarden US-Dollar berichtet.

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Dell erklärte, die Übernahme werde finanziert mit einer Kombination aus Eigenkapital von Michael Dell, der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake und anderen durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen, Neuverschuldung und Bargeldbeständen. Dell meldete nach der Privatisierung Schulden in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar.

Die Übernahme soll erst im Zeitraum von Mai bis Oktober 2016 abgeschlossen sein.

68-Jähriger führt EMC zunächst weiter

EMC-Chef Joe Tucci (68) bleibt Chairman und Vorstandschef von EMC, bis die Übernahme abgeschlossen ist. Michael Dell wird das Gesamtunternehmen führen.

Der Virtualisierungsexperte VMware, an dem EMC 80 Prozent besitzt, sollte nach ersten Medienberichten weiterverkauft werden. Das Software-Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von rund 33 Milliarden US-Dollar. Laut der Stellungnahme eines Sprechers vom 12. Oktober 2015 wolle man jedoch, "falls die Transaktion abgeschlossen wird, die gegenwärtigen Strukturen beibehalten." Die EMC-Tochter wird weiterhin an der Börse in New York notiert bleiben.

VMwares hoher Börsenwert bedingt sich laut Branchenexperten dadurch, dass sich viele Unternehmen über Jahre an die Virtualisierungstechnologie gebunden haben, die keine offenen Standards bietet.

Auch mit Hewlett-Packard sprach EMC bereits über eine Fusion. Die Gespräche wurden jedoch beendet, als HP im Oktober 2014 die Aufspaltung ankündigte.



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