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Dell EMC: Fünf Poweredge-Server mit AMDs zweiter Epyc-Generation

Dell EMC hat für drei seiner AMD -basierten Poweredge- Server jeweils einen Nachfolger vorgestellt. Außerdem gibt es zwei neue Server, die das Portfolio hin zu leistungsstärkeren Bereichen erweitern.
/ Andreas Sebayang
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Dell EMC hat neue AMD-Server vorgestellt. (Symbolbild) (Bild: Pau Barrena/AFP/Getty Images)
Dell EMC hat neue AMD-Server vorgestellt. (Symbolbild) Bild: Pau Barrena/AFP/Getty Images

Über sein Blog hat Dell EMC insgesamt fünf neue Poweredge-Rackserver angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , die allesamt mit AMDs Epyc-Prozessor bestückt sind. Zur Verfügung steht AMDs zweite Server-Prozessoren-Generation , die im Februar 2019 vorgestellt wurde. Bei den neuen Servern handelt es sich um 1-Sockel-Systeme (R6515, R7515), die an der dritten Stelle der Produktnummer erkennbar sind. Dementsprechend handelt es sich bei den Modellen R6525, R7525 und C6525 um Dual-Sockel-Systeme. Die Datenblätter sind größtenteils schon verfügbar(öffnet im neuen Fenster) . Eine Ausnahme ist derzeit das Modell R7525. Außer bei der C-Serie und dem Modell R6525 gab es von allen Geräten bereits einen AMD-basierten Vorgänger . Die C-Serie wurde bisher nur mit Intels Xeon-Prozessoren bestückt.

Für die bereits detailliert bekannten Server mit ein oder zwei Höheneinheiten im 19-Zoll-Rack lassen sich je Sockel Epyc-Prozessoren mit maximal 64 Kernen verbauen. Für die C-Serie wird ein oberes Powerbudget-Limit von 225 Watt (TDP) angegeben.

Der Arbeitsspeicher kann per RDIMM bei den Ein-Sockel-Systemen maximal 1 TByte groß sein. Wer LRDIMMs einsetzt, kann auch 2 TByte verbauen. Die Dual-Sockelsysteme schaffen jeweils die doppelte Menge zu adressieren.

Servertypisch gibt es bei den Speicheroptionen, sei es per HDD oder SSD, eine sehr große Anzahl an Optionen. Auch 3,5-Zoll-Festplatten können verbaut werden. Platz gibt es nicht nur vorne an der Blende, sondern auch hinten. Netzwerktechnisch werden keine besonderen Anschlüsse verbaut. Wer eine leistungsfähige Anbindung haben will, muss auf Optionen zurückgreifen, die es mit 10GbE oder 25GbE gibt. Alle Server haben zudem mindestens einen PCIe-Slot der vierten Generation mit 16 Lanes. Als Management-Plattform wird iDrac in der Version 9 angeboten.

Die Ein-Sockel-Systeme können bei Dell EMC bereits geordert werden. Die Systeme R6525 und C6525 werden erst im Laufe der nächsten Wochen verfügbar sein. Wer einen Poweredge R7525 haben möchte, muss bis Anfang 2020 warten.


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