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Dell: Dual-Screen-Gerät mit ARM-CPU und Windows 10 könnte kommen

Dell plant anscheinend ein Dualscreen-Gerät für Windows 10 on ARM namens Projekt Januss. USB-C, ein LTE-Modem und ein Snapdragon-850-Prozessor von Qualcomm sollen zum Einsatz kommen.
/ Oliver Nickel
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Dells Dual-Screen-Gerät könnte so ähnlich aussehen. (Bild: Microsoft)
Dells Dual-Screen-Gerät könnte so ähnlich aussehen. Bild: Microsoft

Nicht nur Microsoft, sondern auch der Hardwarehersteller Dell arbeitet wohl an einem mobilen Gerät mit zwei Displays, das für Windows 10 on ARM ausgelegt ist. Das berichtet der IT-Blog Winfuture mit Berufung auf vertrauenswürdige Quellen. Demnach soll das neue Dell-Gerät unter dem Projektnamen Januss geführt werden. Es werde mit dem kommenden Snapdragon-850-Prozessor von Qualcomm ausgestattet, heißt es. Dessen Veröffentlichung ist für die zweite Hälfte 2018 geplant.

Wie genau das Januss aussehen wird, ist jedoch nicht klar. Vorstellbar wäre ein klappbares Gerät mit zwei Touchscreens, das an die Handheld-Spielekonsole Nintendo DS erinnert. In einigen Patentbildern zeigt Winfuture im Zusammenhang mit Dells Projekt ein Surface-Gerät, an dem Microsoft arbeitet. Dieses verfügt ebenfalls über zwei Bildschirme, die mit einem 360-Grad-Scharnier miteinander verbunden sind. An der Faltkante sind beide Bildschirme ohne Rand, so dass sie nahtlos ineinander übergehen. Neben diesem Tablet-Modus soll man das Gerät auch als klassisches Notebook mit virtueller On-Screen-Tastatur oder im Zelt-Modus aufstellen können.

USB Typ C und LTE-Modem

An das Microsoft-Gerät könnte sich das Januss ebenfalls anlehnen. Zumindest der USB-Typ-C-Port, der auf den Bildern zu sehen ist, solle vom Dell-Vertragspartner Compal gefertigt werden, heißt es. Außerdem wird das Produkt wohl ein LTE-Modem enthalten. Weitere Details wie die Displaygröße, Auflösungen, Arbeitsspeicher oder Preisvorstellungen sind jedoch nicht bekannt. Es könnte auch sein, dass das Projekt von Dell verworfen und niemals erscheinen wird, meint Winfuture.

Das Dell Januss wäre eines der ersten Geräte, die auf der Windows-on-ARM-Plattform laufen, aber nicht das einzige. Auch Hersteller wie Asus, Lenovo und HP wollen die Mobilprozessoren in Verbindung mit einem Windows-Gerät bringen. Damit werden Konkurrenzprodukte zu gerade in den USA beliebten Chromebooks geschaffen – Allerdings erst ab dem dritten Quartal 2018.


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