Dell C3422WE im Test: Videokonferenzmonitor im 21:9-Format

Mit separaten Tasten für MS Teams und einer versenkbaren Kamera ergänzt der Dell C3422WE das Homeoffice. Ein guter Monitor ist er aber auch.

Ein Test von Mike Wobker veröffentlicht am
Dell stattet den C3422WE mit Funktionen für MS Teams aus.
Dell stattet den C3422WE mit Funktionen für MS Teams aus. (Bild: Mike Wobker/golem.de)

Der gestiegene Anteil an Arbeit im Homeoffice erfordert einen deutlich größeren Austausch über Messaging-Dienste. Zu diesen gehört auch Microsoft Teams, auf das der Monitor Dell C3422WE zugeschnitten ist. Damit soll sich nicht nur die Videochat-Qualität im Vergleich zu Notebook-Webcams verbessern, sondern auch die Bedienung leichter fallen.

Inhalt:
  1. Dell C3422WE im Test: Videokonferenzmonitor im 21:9-Format
  2. Auf MS Teams ausgerichtet
  3. Dell C3422WE: Verfügbarkeit und Fazit

Mit einer Breite von 81,5 cm fällt der Dell C3422WE nicht ganz so riesig aus wie der ebenfalls von uns getestete AOC Agon AG493UCX. Die Bildiagonale beträgt 34 Zoll (86,71 cm) und Inhalte werden mit einem Seitenverhältnis von 21:9 sowie einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten angezeigt. Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz.

Die Reaktionszeit des Displays kann im On-Screen-Menü (OSD) mit den Modi "Normal" für 8 ms (GtG) und "Schnell" für 5 ms (GtG) gesteuert werden. Das Kontrastverhältnis liegt laut Dell bei 1.000 : 1 und somit hoch genug für den Office-Alltag. Die Farbraumabdeckung wird mit 99 Prozent (sRGB) angeben, wir messen gute 95,2 Prozent (sRGB) und nicht so gute 69,7 Prozent (AdobeRGB). Auch die maximale Helligkeit von 300 cd/m² laut Datenblatt variiert. Je nach Bildbereich erreichen wir Werte zwischen 267 und 239 cd/m².

Leichte Krümmung und für HDCP 2.2 geeignet

Neben den reinen Daten zur Anzeige nennt das Datenblatt des C3422WE zahlreiche weitere Ausstattungsmerkmale. So werden neben der mit einem Wert von 3800R nur leichten Krümmung auch der höhenverstell- sowie neig- und drehbare Ständer hervorgehoben.

  • Die Halterung des C3422WE ist auch VESA-kompatibel. (Bild: Mike Wobker)
  • Der Standfuß lässt sich in der Höhe verstellen, drehen und neigen. (Bild: Mike Wobker)
  • Alle nötigen Kabel werden mitgeliefert. (Bild: Mike Wobker)
  • Die Bilddiagonale beträgt 34 Zoll im Seitenverhältnis 21:9. (Bild: Mike Wobker)
  • Separate MS-Teams-Bedienelemente erleichtern die Nutzung der Software. (Bild: Mike Wobker)
  • Im oberen Rand ist die Webcam versenkt. (Bild: Mike Wobker)
  • Die integrierte Webcam wird nur aktiv, wenn sie ausgefahren ist. (Bild: Mike Wobker)
  • Am unteren Rand sind die Anschlüsse für USB-C, USB-A und Kopfhörer zu finden. (Bild: Mike Wobker)
  • Im Standfuß lassen sich auch Kabel führen. (Bild: Mike Wobker)
  • Ein Power-Knopf und der Joystick für das OSD lassen sich auf der Rückseite ertasten. (Bild: Mike Wobker)
  • Neben Videoeingängen und dem Netzanschluss sind an der Rückseite auch GigabitLAN und weitere USB-Ports zu finden. (Bild: Mike Wobker)
Im Standfuß lassen sich auch Kabel führen. (Bild: Mike Wobker)
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Für die Eingabe von Bildsignalen stehen ein HDMI-2.0- sowie ein Displayport 1.2 bereit, die sich jeweils auch für den Kopierschutzstandard HDCP 2.2 eignen. Hinzu kommt ein USB-C-Anschluss, der neben dem USB-3.2-Gen1-Standard auch einen Displayport-1.4-Modus unterstützt und außerdem angeschlossene Geräte mit bis zu 90 Watt versorgen kann. Laut Dell liegt die maximale Leistungsaufnahme des Monitors auf der höchsten Helligkeitsstufe bei 38 Watt, wir messen ein Maximum von 33 Watt.

Dell STD 34 Curved Video Conferencing

Der Dell C3422WE ersetzt auf Wunsch auch eine vollständige Docking-Station. Neben den bereits erwähnten Videoeingängen lassen sich vier USB-3.2-Gen1-Anschlüsse, neben USB-C, auch über einen USB-B-Upstream-Anschluss versorgen. Einer der USB-A-Anschlüsse unterstützt zudem Battery Charging 1.2 und kann somit bis zu 7,5 Watt ausgeben. Hinzu kommen ein Gigabit-LAN-Port und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer.

Von den genannten Ports sind ein USB-C, ein USB-A und der Kopfhöreranschluss am unteren Bildschirmrand zu finden. Ist der Monitor auf die niedrigste Höhe gestellt, bleiben allerdings nur noch drei Zentimeter bis zur Tischplatte frei, was das Einstecken beispielsweise von USB-Sticks erschwert. Eine Position an der Seite hätten wir daher bevorzugt.

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Auf MS Teams ausgerichtet 
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uschatko 25. Mai 2021

und das dürfte bei vernünftigen Firmen der Standard sein. Ausser die Homeoffice-Arbeiter...

OMGle 19. Mai 2021

Es kommt noch auf den Abstand an. Bei 40 cm macht HiDPI schon Sinn. Bei 1 m reichen auch...

M.P. 18. Mai 2021

Schlecht bei Videokonferenzen. Stellt man das Ambilight während der Konferenz auf "Grün...

M.P. 17. Mai 2021

Das klingt doch schon viel besser ...

pool 17. Mai 2021

Der OP zielte exklusiv auf Äußerlichkeiten des Moderators ab, die angeblich im...



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