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Dell: 15.000 Entlassungen sollen diese Woche beginnen

Laut Insiderinformationen sollen noch diese Woche Massenentlassungen bei Dell angekündigt werden. Dell hat den Bericht als "äußerst ungenau" bezeichnet.
/ Achim Sawall
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Michael Dell im September 2013 (Bild: Jana Asenbrennerova/Reuters)
Michael Dell im September 2013 Bild: Jana Asenbrennerova/Reuters

Bei Dell sollen Entlassungen von über 15.000 Beschäftigten noch in dieser Woche angekündigt werden. Das berichtet das britische IT-Onlinemagazin The Register unter Berufung auf zwei Insider(öffnet im neuen Fenster). Am Konzernhauptsitz im texanischen Round Rock sei für die Ankündigung jeder Konferenzraum gebucht und alle Mitarbeiter der Personalabteilung und der Konzernsicherheit seien mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Als Entschädigung würden den Entlassenen zwei Monatsgehälter für jedes Jahr Betriebszugehörigkeit und weitere Leistungen geboten. In den USA sollen bei Dell die Entlassungen im Support und in der Entwicklung bereits begonnen haben. Dell hat dem Register erklärt, dass ein kleiner Teil der Beschäftigten Abfindungspakete akzeptiert habe.

Dem Austin Business Journal sagte Dell-Sprecher David Frink(öffnet im neuen Fenster), der Bericht im Register sei "äußerst ungenau". Ein sehr kleiner Prozentsatz der Mitarbeiter habe ein Abfindungspaket akzeptiert.

Zuvor hatte der Register berichtet, Dell bereite in Europa den Abbau von jedem dritten Arbeitsplatz vor. In der Region EMEA plane der PC-Hersteller die Entlassungen im Sales-Bereich. In den USA seien 20 Prozent der Jobs in der Sales-Sparte betroffen.

Dell kommentierte: "Wenn nötig, werden wir weiterhin schwierige Entscheidungen treffen, um sicherzustellen, dass unser langfristiger Erfolg gesichert ist. Einige dieser Entscheidungen können unsere Belegschaftsstärke beeinflussen." Die Zahlen, die dem Register zum Stellenabbau vorlägen, seien jedoch falsch.

Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen von der Börse genommen.

Laut dem IT-Forschungsunternehmen Gartner wurden im vierten Quartal 2013 weltweit insgesamt 82,6 Millionen PCs verkauft. Dies entspricht einem Rückgang von 6,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit wurde der PC-Markt im siebten Quartal in Folge kleiner.


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