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Dell 14 Premium im Test: Dies ist das erste und vielleicht letzte Dell 14 Premium

Nach nur einem Jahr wird die Marke Dell Premium wieder durch XPS ersetzt. Die sollte mehr machen, als nur ein minimales Upgrade zu sein.
/ Oliver Nickel
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Das Dell 14 Premium verwendet weiterhin das bekannte Gehäuse. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Das Dell 14 Premium verwendet weiterhin das bekannte Gehäuse. Bild: Oliver Nickel/Golem.de
Inhalt
  1. Dell 14 Premium im Test: Dies ist das erste und vielleicht letzte Dell 14 Premium
  2. Warum nicht auch die Grafikkarte aktualisieren?
  3. Dell 14 Premium – Verfügbarkeit und Fazit

Vor einem Jahr hat Dell mit einer völlig neuen Namensgebung für die meisten Laptops für Verwirrung gesorgt. Die Marken Latitude, Inspiron und Co. wurden durch Geräte wie Dell Pro und Dell Pro Premium ersetzt . Auch die bekannte Marke XPS sollte dem neuen Modell Dell Premium weichen.

Nur zwölf Monate später gesteht Dell einen Fehler ein: XPS hat als Marke zu gut funktioniert, um sie auslaufen zu lassen. Deshalb werden künftige Dell-Premium-Laptops wohl wieder zu einem Dell XPS umgenannt. Golem konnte das erste und vielleicht letzte Dell Premium 14 testen.

Wir können sagen: Mit der Rückkehr zum XPS werden auch einige Designänderungen vorgenommen, die tatsächlich notwendig sind.

Dell 14 Premium - technische Daten
Komponente Typ
CPU Intel Core Ultra 7 255H (6P/10E, 45 Watt)
GPU Nvidia Geforce RTX 4050 Laptop (30 Watt)
Display 14,5" (35,6 cm) OLED-Panel (spiegelnd, Touchscreen 3.200 x 2.000 Pixel, 120 Hz)
RAM 32 GByte LPDDR5X-RAM (verlötet)
Massenspeicher Kioxia BG6 (1.000 GByte, PCIe), 6.023 MByte/s Lesen, 4.560 MByte/s Schreiben
Ports 3x Thunderbolt 4 (USB-C), Micro-SD-Kartenleser, 1x HDMI
Maße 320 x 216 x 18 mm, 1,72 kg
Laufzeit 7:03 Stunden
Preis ab 1.850 Euro, 2.550 Euro (Testmuster)

Dell plant dabei vor allem, die Soft-Touch-Buttons des aktuellen Modells wieder durch physische Tasten zu ersetzen. Dieser Schritt zurück ist eine willkommene Verbesserung, denn bei unserem Testmuster des Dell Premium 14 ärgern wir uns besonders über die Escape-Taste, die wir blind nur mit Glück drücken können. Sie hebt sich eben nicht haptisch vom glatten Gehäuse ab.

Auch können die unter dem Bildschirm platzierten und weiß leuchtenden Buttons in einigen Situationen ablenkend wirken – etwa, wenn wir uns bei Nacht einen Film anschauen wollen und die Tasten auf das Display leuchten. Da können wir nur sagen: Wir werden die Soft-Touch-Buttons nicht vermissen, auch wenn der Laptop sich so von anderen Windows-Geräten abheben konnte.

Schlankes Design ist einzigartig

Das tut er aber auch mit anderen Merkmalen. Die Displayränder bleiben auch beim Dell Premium 14 im Vergleich zu anderen Laptops sehr dünn und das unsichtbare, in der Handballenauflage integrierte Trackpad weiß zu gefallen. Mittlerweile haben wir uns auch an die großen Tastenkappen gewöhnt, die dicht an dicht ohne Abstände zueinander angeordnet sind. Es wird aber weiterhin einige Menschen geben, die damit nicht warm werden.

Im Vergleich zum XPS 13, das seltsamerweise auch 2025, nach der Namensänderung, unter diesem Namen angeboten wurde, kann das Dell Premium 14 zudem mit mehr Anschlüssen punkten. Wir erhalten insgesamt drei USB-C-Ports mit Thunderbolt-4-Kompatibilität. Dazu kommt ein Micro-SD-Kartenleser.

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Wir würden lügen, wenn wir sagen, dass wir nicht trotzdem gern einen USB-A- oder HDMI-Port sähen. Die Anschlussauswahl ist aber weit besser als die zwei USB-C-Buchsen beim XPS 13.

Zusätzlich bekommen wir die gleiche hervorragende Verarbeitungsqualität geliefert. Die glatte Oberfläche der Handballenauflage und des Trackpads ist eine Mischung aus Aluminium und Kunststoff. Die Bedienung mit dem Trackpad macht genauso viel Spaß, wie das Gerät einfach nur in die Hand zu nehmen und vor uns aufzuklappen.

Auch die reine Hardwareleistung und das Display sind beachtlich.


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