Warum nicht auch die Grafikkarte aktualisieren?
Das Dell Premium 14 unterscheidet sich vom Vorgänger, der noch Dell XPS 14 hieß, kaum. Das Display etwa nutzt weiterhin OLED und löst mit 3.200 x 2.000 Pixeln bei einer Bildfrequenz von 120 Hz auf. Die dynamische Frequenz kann auf bis zu 24 Hz heruntergestellt werden, um Energie zu sparen.
Im Schnitt leuchtet das 14,5 Zoll große OLED-Panel mit integriertem Touchscreen mit einer Helligkeit von 384 cd/m². Das ist für die meisten Anwendungsfälle gut genug, wenn auch nicht unbedingt überragend.
Allerdings hat Dell auch hier kein entspiegeltes Display verbaut. Gerade in Außenbereichen kann es zu Spiegelungen kommen. Für die exzellente Farbabdeckung nehmen wir das in Kauf: Wir messen 99,8 Prozent SRGB, 98,4 Prozent DCI-P3 und 87,1 Prozent Adobe RGB.
| Dell 14 Premium (2025, Core Ultra 255H, Geforce RTX 4050, 32 GByte LPDDR5x-RAM) | Dell XPS 14 (2024, Core Ultra 155H, Geforce RTX 4050, 32 GByte LPDDR5x-RAM) | |
|---|---|---|
| Cinebench R23 | 15.901 cb | 13.204 cb |
| Geekbench 2024 | 889 cb | - |
| Geekbench 2026 | 3.725 cb | - |
| Geekbench 6 CPU Multi/GPU Vulkan | 15.773/35.197 Punkte | 11.980 Punkte/33.273 Punkte |
| Shadow of the Tomb Raider (FHD) fps low/medium/high | 106/83/79 fps | -/98/92 fps |
| Counter-Strike 2 (FHD) fps low/medium/high | 185/184/120 fps | -/116/114 fps |
| Cyberpunk 2077 (FHD) fps low/medium/high | 85/70/58 fps | -/70/59 fps |
| Puget Bench Adobe Premiere | - | 5.999 Punkte |
| Blender Benchmark (Monster-Preset) | 955 Punkte | 929 Punkte |
| SSD-Geschwindigkeit (R/W) | 6.023/4.560 MByte/s | 6.996/5.200 MByte/s |
| Akkulaufzeit in PCMark 10 Modern Office | 7:03 Stunden | 7:20 Stunden |
Etwas ungewöhnlich ist Dells Entscheidung, einmal mehr die Geforce RTX 4050 als optionales Upgrade anzubieten, obwohl Nvidia ja bereits eine schnellere Geforce RTX 5050 verkauft. Die 3D-Leistung in Spielen und beim Rendering bleibt trotzdem gut und wird durch die bessere CPU sogar ein bisschen gesteigert.
















Dell entscheidet sich einmal mehr für einen Intel-Chip der H-Klasse – in diesem Fall den Intel Core Ultra 7 255H mit 16 Kernen. Der Prozessor leistet im synthetischen Cinebench 2024 889 Punkte und in Cinebench R23 15.901 Punkte. Das sind 20 Prozent mehr im Vergleich zum Vorgängermodell (13.204 Punkte). Ein Upgrade von der letzten Intel-Generation lohnt sich also eher in der Theorie. Es ist aber gut zu wissen, dass der Generationenunterschied zwischen den CPUs zumindest merklich ist.
Annähernd gleiche Leistung
Die Grafikleistung kann von der schnelleren CPU nicht unbedingt profitieren. Wir würden sie als ungefähr gleich bezeichnen. In Shadow of the Tomb Raider messen wir etwa 79 fps auf hohen Detaileinstellungen. Das XPS 14 aus dem vergangenen Jahr kam hier noch auf 92 fps. In CS 2 messen wir hingegen bei der neuen Version mehr FPS. Hier sind es auf hohen Details 120 zu 114 fps. In Cyberpunk 2077 sind die Messwerte mit 58 und 59 fps quasi identisch.
Wie beim Vorgängermodell hören wir auch beim neuen Dell 14 Premium die Lüfter deutlich unter Vollast. Bei normalen Büroarbeiten, während der Bildbearbeitung oder beim Schauen eines Films ist das Gerät allerdings nicht zu hören. Auch lassen sich die Lüfterprofile über Dells Treibersoftware einstellen, sollten wir von den Geräuschen gestört werden.
















Bei der Akkulaufzeit können wir dem Dell 14 Premium eine mittelmäßige Leistung bescheinigen. In unserem Ausdauertest, der zu 80 Prozent aus leichter Last (Youtube in 4K) und 20 Prozent schwerer Last (Cinebench 2024) besteht, kommt das System auf 7:03 Stunden. Bei leichter Büroarbeit dürfte ein Arbeitstag einfach überbrückt werden können. Sobald die Grafikkarte eingesetzt wird, wird natürlich auch die Akkulaufzeit stark verkürzt.
Für ein kommendes erneutes Rebranding zum XPS können wir hoffentlich einen größeren Sprung bei der Leistung erwarten. Wir würden uns auch ein etwas helleres und entspiegeltes Display wünschen. So oder so wird das aktuelle 14-Zoll-Modell dem Namenszusatz Premium gerecht. Kein anderes Windows-Notebook wirkt aktuell so modern und kompakt. Und das ist es, was die XPS-Marke seit jeher auch auszeichnete.



