Deklaratives Linux: NixOS 22.05 kommt mit grafischem Installationsassistenten
Die Open-Source-Community um das deklarative Linux NixOS hat am 30. Mai 2022 die neue Version 22.05 veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Neben vielen aktualisierten Softwarepaketen werden auch neue Pakete hinzugefügt beziehungsweise entfernt. Der neue grafische Installationsassistent dürfte Anfängern den Einstieg erleichtern.
Der Assistent zur Installation von NixOS basiert auf dem Distro-unabhängigen Framework Calamares(öffnet im neuen Fenster) . Mit diesem Installer sollen die Konfigurationsdateien einmalig bei der ersten Installation von einem NixOS-System erstellt werden können. Laut Screenshots in dem entsprechenden Pull Request(öffnet im neuen Fenster) ähnelt dieser Prozess anderen Distros. So kann über den Calamares-Installer für NixOS beispielsweise partitioniert und die Localization eingestellt werden. Zuvor ging die Installation nur über die Kommandozeile und das händische Editieren von Konfigurationen, die deklarativ das System beschreiben.
"Bekannt als die Distribution, die am meisten up-to-date ist"
Release Manager Janne Heß betont in den Release Notes, dass NixOS "als die Distribution [bekannt ist], die am meisten up-to-date ist" und die meiste paketierte Software hat. Die Anzahl und Aktualität der Pakete in Channels von dem Software-Repository Nixpkgs liegen bei Repology vor FreeBSD, Debian und Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) . Repology trackt diese Entwicklung, die sich vor allem auf die Nixpkgs-Maintainer zurückführen lässt. Heß hat in den Release Notes wie üblich wichtige Entwickler namentlich hervorgehoben.
Er schreibt dort zudem: "Mit dieser Veröffentlichung wurden 9.345 neue Pakete und 10.666 aktualisierte Pakete veröffentlicht." Er betont, dass das "Entfernen von nicht gewarteten Paketen [...] ebenfalls wichtig [ist], um die Paketsammlung funktionsfähig und sicher zu halten" .
Nix und das dazugehörige NixOS hatten ihre Anfänge im Jahr 2006, als der niederländische Doktorand Eelco Dolstra seine Dissertation mit dem Thema The Purely Functional Software Deployment Model veröffentlichte. Darin taufte er das Projekt und warf die zentrale Frage auf, die mit Nix beantwortet werden soll: Wie kann man Software auf verschiedenen Systemen deployen, ohne dass dabei alles kaputt geht? Golem.de ging dieser und weiteren Fragen wie die der Einstiegshürden kürzlich nach .
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