Defekte Technik: US-Präsident kämpft für das Recht auf Reparatur

Die Diskussion um das Recht auf Reparatur in den USA wird konkret. Präsident Biden hat die FTC angewiesen, eine Regelung zu finden.

Artikel veröffentlicht am , Christian Hensen
Technik zu reparieren wäre so viel einfacher, wenn die Hersteller es wollen würden.
Technik zu reparieren wäre so viel einfacher, wenn die Hersteller es wollen würden. (Bild: Bruno/Germany/Pixabay)

Vergleicht man die Reparierbarkeit eines iPhone 3G oder eines alten Nokia mit den Möglichkeiten, ein aktuelles Gerät instand zu setzen, dauert es nicht lange, bis klar ist: Das wird kompliziert. Gleiches gilt für Notebooks, Traktoren und viele Gegenstände des täglichen Lebens. Gepaart mit einem Vorwurf der geplanten Obsoleszenz ergibt sich schnell das Bild von gemeinen Herstellern, die keinerlei Interesse zeigen, dass Kunden lange etwas von ihren Produkten haben.

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Es scheint aber, als würde sich diese verbraucherunfreundliche Ära dem Ende nähern, denn Bloomberg berichtet, dass US-Präsident Biden die Handelsbehörde FTC nun angewiesen hat, einen neuen Regelkatalog aufzustellen, der es ermöglichen soll, dass Produkte selbst oder von freien Werkstätten problemlos repariert werden können.

Das schließt auch mit ein, dass Hersteller Zugriff auf Werkstatthandbücher und Spezialwerkzeug gewähren müssten. Denn das ist nicht nur bei Elektronik ein akutes Problem, sondern auch in der Wirtschaft, etwa bei der Reparatur von Traktoren, die Landwirte seit Jahren nur mit Mühe überhaupt noch reparieren können und dafür oftmals auf selbst gemachte Software zurückgreifen müssen.

EU und USA auf einem gemeinsamen Weg

Biden geht damit Hand in Hand mit der EU, die ebenfalls an entsprechenden Regelungen sitzt. Der neuen FTC-Chefin Lina Khan wird das in die Hände spielen - sie ist bekannt dafür, Konzerne und deren Geschäfte kritisch zu beäugen.

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