Abo
  • Services:

Defacement: Reuters-Redakteur soll Anonymous geholfen haben

Einem Social-Media-Redakteur bei Reuters drohen zehn Jahre Haft. Er soll Anonymous die Zugangsdaten für das Content Management System der Los Angeles Times gegeben haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Durchsuchungen bei mutmaßlichen Anonymous-Mitgliedern im Juli 2011
Durchsuchungen bei mutmaßlichen Anonymous-Mitgliedern im Juli 2011 (Bild: Fox News)

Ein Social-Media-Redakteur bei der Nachrichtenagentur Reuters wird beschuldigt, dem Hackerkollektiv Anonymous bei einem sogenannten Defacement einer Tageszeitung geholfen zu haben. Wie das US-Justizministerium erklärte, ist der 26-jährige Matthew K. angeklagt, Ende 2010 in einem Chatraum dem Anonymous-Aktivisten Sharpie den Zugang zum Content Management System der Los Angeles Times verraten haben.

Stellenmarkt
  1. BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, Berlin
  2. OHB System AG, Bremen, Oberpfaffenhofen

Sharpie soll dann auf der Website der Los Angeles Times einen Artikel verunstaltet haben. Das geht aus einem Chat-Protokoll hervor, das dem FBI vorliegt. Der Hacker soll ursprünglich geplant haben, die Titelseite der Chicago Tribune oder der Los Angeles Times zu ersetzen.

Dem Beschuldigten drohen eine Haftstrafe von maximal zehn Jahren und eine Geldbuße in Höhe von 250.000 US-Dollar.

Matthew K. twittert für Reuters und arbeitete zuvor für einen Fernsehsender, der zur Tribune Company gehörte, die auch die Los Angeles Times herausbringt. Dadurch kam er an die Zugangsdaten für das Redaktionssystem der Zeitung. "Nach der Übermittlung der Zugangsdaten soll Matthew K. angeblich die Anonymous-Mitglieder ermutigt haben, die Website zu manipulieren", teilte das Justizministerium weiter mit. Er soll in dem Chat den Namen AESCracked benutzt haben.

Sabu, der frühere Anführer der Crackergruppe Lulzsec, hatte im März 2011 die Beschuldigungen gegen Matthew K. über Twitter verbreitet. Er arbeitete später als Informant eng mit dem FBI zusammen.

Matthew K. twitterte, dass er über den Kurznachrichtendienst von den Anschuldigungen erfahren habe. Er nahm sich einen Tag frei und wollte am nächsten Tag wieder arbeiten gehen. Offenbar hat Reuters aber seine Zugangskarte gesperrt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 55€ + 1,99€ Versand
  2. 55€ + 1,99€ Versand
  3. (aktuell u. a. QPAD DX-5 Maus 9,99€, NZXT Kraken X62 AM4 ready, Wasserkühlung 139,90€)
  4. 5€ inkl. FSK-18-Versand

theWhip 18. Mär 2013

hehehe... die so freie Presse

Moe479 16. Mär 2013

menschen leben sind natürlich weniger wert als sachschäden, so etwas drückt justzia sogar...

Thaodan 16. Mär 2013

Ich dachte immer die Firma wäre Deutsch aufgrund dessen Namens, aber tatsächlich ist die...

Natchil 16. Mär 2013

Anonymous ist nur noch Krebs, und die machen was sie wollen, obwohl man die gar nicht...

deutscher_michel 15. Mär 2013

..und eigentlich war das auch schwer misszuverstehen.. :) *signed*


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Kaufberatung: Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung
Die richtige CPU und Grafikkarte

Bei PC-Hardware gab es 2018 viele Neuerungen: AMD hat 32 CPU-Kerne etabliert, Intel verkauft immerhin acht Cores statt vier und Nvidias Turing-Grafikkarten folgten auf die zwei Jahre alten Pascal-Modelle. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick auf die kommenden Monate.
Von Marc Sauter

  1. Fujian Jinhua USA verhängen Exportverbot gegen chinesischen DRAM-Fertiger
  2. Halbleiter China pumpt 47 Milliarden US-Dollar in eigene Chip-Industrie
  3. Dell Neue Optiplex-Systeme in drei Größen und mit Dual-GPUs

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

    •  /