Deepnude: Telegram-Bot erstellt Nacktfotos von Frauen

Auf Telegram lassen sich vergleichsweise einfach Nacktfotos von Frauen erzeugen. Die Opfer stammen meist aus dem Umfeld der Täter.

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Telegram-Bots werden für Deepnude genutzt. (Symbolbild)
Telegram-Bots werden für Deepnude genutzt. (Symbolbild) (Bild: Christian Wiediger/Unsplash)

Die Sicherheitsfirma Sensity hat ein Deepfake-Ökosystem auf der Messenger-Plattform Telegram entdeckt, das auf Anfrage gefälschte Nacktbilder von Frauen erzeugt. Über 100.000 solcher künstlichen Fotos sollen demnach bis Ende Juli in den entsprechenden Telegram-Gruppen veröffentlicht worden sein. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein.

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Demnach nimmt ein Telegram-Bot die Bilder entgegen und erzeugt vermutlich über die Software Deepnude die gefälschten Nacktbilder auf externen Servern. Der Bot funktioniert nur mit Bildern von Frauen. Die so erzeugten Bilder werden über Telegram ausgeliefert und sind kostenlos.

Allerdings enthielten sie ein Wasserzeichen oder entkleideten die Opfer teils nicht komplett, schreibt Sensity. Um ein Wasserzeichen zu entfernen, die Bearbeitung zu beschleunigen oder teils, um die Opfer komplett zu entkleiden, muss hingegen bezahlt werden.

Das Deepnude-Problem wird größer

Laut einer Umfrage unter den Nutzern in einem der Hauptkanäle für den Austausch von Deepnude-Bildern werden die Bots vornehmlich (63 Prozent) dazu genutzt, Nacktfotos von Frauen aus dem Bekanntenkreis zu generieren. Die Opfer dürften in den seltensten Fällen wissen, dass künstlich erzeugte Nacktbilder von ihnen im Internet getauscht oder veröffentlicht werden. Bei einem kleinen Teil der Bilder, die in den Gruppen getauscht werden, soll es sich sogar um augenscheinlich Minderjährige gehandelt haben.

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Durch den Telegram-Bot wird die Nutzung der der dahinterstehende Deepfake- beziehungsweise Deepnude-Technik deutlich vereinfacht, was die Anzahl der so generierten Bilder schnell erhöhen dürfte. Diese sind zwar teilweise leicht als Fake zu identifizieren, manchmal sehen sie jedoch täuschend echt aus. Für die Opfer können solche Bilder existenzbedrohend sein. So können die Bilder von Tätern zur Belästigung, Erpressung oder zur öffentlichen Bloßstellung genutzt werden.

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wupme 26. Okt 2020

Da gibt es nicht zu lesen. Wenn man den Unterschied nicht versteht soll man halt ein...

picaschaf 26. Okt 2020

Es sind ja eben keine Nacktfotos von einem selbst. Und selbst wenn es welche wären - who...

Pete Sabacker 26. Okt 2020

So lassen sich diese Probleme lösen. Klasse!

quineloe 24. Okt 2020

Was ein Stussvergleich. Bei all diesen Taten gibt es derzeit Opfer. Die gibt es ja...

Incognito 23. Okt 2020

Meine Güte heute gab es anscheinend Rabatt im Pessimismus-Laden... ganz der Realität...


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