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Deepfake: Meta löscht gefälschtes Selenskyj-Video

Ein Deepfake-Video soll den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem Kapitulationsaufruf zeigen. Meta hat das Video entfernt.
Aktualisiert am , veröffentlicht am / Sebastian Grüner , dpa
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Der echte Wolodymyr Selenskyj (Bild: Ukrinform/ABACA via Reuters Connect)
Der echte Wolodymyr Selenskyj Bild: Ukrinform/ABACA via Reuters Connect

Der Facebook-Konzern Meta hat ein gefälschtes Video identifiziert und entfernt, in dem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angeblich seine Soldaten auffordert, die Waffen niederzulegen. Selenskyj habe die Erklärung aber nie abgegeben, sagte Meta-Sicherheitschef Nathaniel Gleicher auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . "Wir haben dieses Video schnell überprüft und entfernt, da es gegen unsere Richtlinie gegen irreführende, manipulierte Medien verstößt." Außerdem habe man die Kollegen auf anderen Internet-Plattformen über die Fälschung informiert.

Das gefälschte Material erschien am Mittwoch zunächst auf der Nachrichtenwebsite Ukraine 24, nachdem diese angeblich von Hackern angegriffen wurde. Danach verbreitete sich das Deepfake-Video rasch im Internet und auch in den Meta-Diensten Facebook und Instagram oder Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Das Deepfake-Video auf Twitter ist nicht mehr verfügbar. Ob dies durch die Plattformbetreiber gelöscht wurde, ist derzeit nicht bekannt.

Die ukrainische Regierung hatte bereits vor zwei Wochen auf Facebook(öffnet im neuen Fenster) davor gewarnt, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Deepfake-Technologie bei seinen Versuchen einsetzen werde, die Regierung Selenskyj zu stürzen. "Sein Ziel ist es, die Bürger zu verwirren, Panik zu verbreiten und unsere Truppen zum Rückzug zu bewegen" , schrieb das Zentrum für strategische Kommunikation, ein Teil des ukrainischen Informationsministeriums.

Zuvor war bereits ein gefälschtes Video aufgetaucht, in dem Putin eine Kapitulationsankündigung in den Mund gelegt wird. "Ich informiere Sie: Wir haben einen Frieden mit der Ukraine erzielt. Mit der Ukraine und ihren weltweiten anerkannten Grenzen mit den Donezker und Luhansker Verwaltungsgebiete" , hieß es in dem Deepfake-Video(öffnet im neuen Fenster) . Twitter kennzeichnet dies auf seiner Plattform als manipuliert.

Nachtrag vom 17. März 2022, 13:54 Uhr

Im letzten Absatz wurde ein falsches Zitat aus dem Deepfake-Video zu Präsident Putin berichtigt und durch das tatsächliche Zitat aus dem Video ersetzt.


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