Abo
  • IT-Karriere:

Deep Sea Mining: China plant bemannte Station unter Wasser

Eine Station auf dem Meeresgrund: Das chinesische Wissenschaftsministerium will den Meeresboden besiedeln. Die Tauchstation soll aber nicht nur der Wissenschaft dienen.

Artikel veröffentlicht am ,
US-Unterwasserstation Tektite 1 (Symbolbild): territoriale Ansprüche im Südchinesischen Meer
US-Unterwasserstation Tektite 1 (Symbolbild): territoriale Ansprüche im Südchinesischen Meer (Bild: OAR/National Undersea Research Program)

China taucht ab: Die chinesische Regierung plant den Bau einer bemannten Station auf dem Meeresgrund. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine Präsentation des chinesischen Wissenschaftsministeriums.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Standorte
  2. EUCHNER GmbH + Co. KG, Leinfelden-Echterdingen/Stuttgart

Die Station soll in 3.000 Metern Tiefe aufgebaut werden und Platz bieten für "mehrere Dutzend" Personen, die dort jeweils einen Monat verbringen sollen. Die Station soll aber nicht fest an einem Ort verankert sein, sondern den Standort wechseln können. Sie soll der Suche nach Bodenschätzen auf dem Meeresgrund dienen, aber auch militärischen Zwecken.

Das Projekt genießt hohe Priorität

Das Wissenschaftsministerium misst dem Projekt große Bedeutung bei: Es stehe auf dem zweiten Platz einer Liste der 100 wichtigen Wissenschafts- und Technikprojekte des Ministeriums für den aktuellen Fünfjahresplan, berichtet Bloomberg. An der Planung ist laut dem Ministerium die China Shipbuilding Industry Corporation beteiligt, ein Unternehmen, das sowohl im Schiffbau als auch in der Rüstung tätig ist.

Details sind bisher allerdings nur wenige bekannt: weder wie die Station aussehen noch was sie kosten soll oder wann sie einsatzbereit sein wird. Aufgestellt wird sie mutmaßlich im Südchinesischen Meer: Unter dem Meeresgrund dort werden unter anderem bedeutende Öl- und Gasvorkommen vermutet.

Wem gehört das Südchinesische Meer?

Seit längerem streiten sich die Anrainer um dieses Seegebiet: Brunei, China, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Taiwan und Vietnam erheben Ansprüche auf das Seegebiet und diverse Inseln. Neben den Bodenschätzen gelten die Gewässer als besonders fischreich und durch sie verlaufen einige der wichtigsten und meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt.

Über dem Meeresspiegel zementiert China bereits Ansprüche: Auf den Spratly-Inseln wurden künstliche Inseln aufgeschüttet. Auf einer wurde ein Flughafen gebaut.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 149,90€
  2. (u. a. Tales of Vesperia: Definitive Edition für 21,99€, Tropico 5: Complete Collection für 6...
  3. (u. a. Hitman 2 - Gold Edition, The Elder Scrolls V: Skyrim - Special Edition, Battlefield 1)
  4. (u. a. Grimm - die komplette Serie, Atomic Blonde, Die Mumie, Jurassic World)

spitfire_ch 13. Jun 2016

Sehr unwahrscheinlich. In Earth 2 haben sie's zumindest vor dem völligen...

FreiGeistler 11. Jun 2016

Dass die Schwerkraft das Material nach unten zieht und du nur zuschauen musst, ist nicht...

demonkoryu 10. Jun 2016

Schleichfahrt! Aquanox war hübsch und Schöeichfahrt dreckig. :D

ShinGouki 10. Jun 2016

Eigentlich optimales Einsatzgebiet für autonome Ernte und Abbauroboter. Die wollen aber...

Ratanka 10. Jun 2016

warum sollte man gegen china hetzten ? Die machen nix anderes was nicht russland amerika...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Smart Display im Test

Die ersten Smart Displays mit Google Assistant kommen von Lenovo. Die Geräte sind ordentlich, aber der Google Assistant ist nur unzureichend an den Touchscreen angepasst. Wir zeigen in unserem Testvideo die Probleme, die das bringt.

Lenovo Smart Display im Test Video aufrufen
Watch Dogs Legion angespielt: Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee
Watch Dogs Legion angespielt
Eine Seniorin als Ein-Frau-Armee

E3 2019 Elitesoldaten brauchen wir nicht - in Watch Dogs Legion hacken und schießen wir auch als Pensionistin für den Widerstand. Beim Anspielen haben wir sehr über die ebenso klapprige wie kampflustige Oma Gwendoline gelacht.


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

    Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
    Final Fantasy 7 Remake angespielt
    Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

    E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

    1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
    2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
    3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

      •  /