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Patrick van der Smagt forscht an Robotern, die Menschen helfen sollen.
Patrick van der Smagt forscht an Robotern, die Menschen helfen sollen. (Bild: DLR)

Eine Lösung, die ihr Problem sucht

Das Feld der Robotik macht zurzeit große Fortschritte. Roboter können sich selbst immer besser steuern und auch mit ihrer Umwelt umgehen. Sie können viel mehr tun als die langen Reihen von Industrierobotern an Fließbändern. Zwar sind mit Deep Learning noch keine autonom lernenden Roboter möglich. Aber viele andere hilfreiche Anwendungen gibt es bereits. Ein Haushaltsroboter, der Treppen wischen und Geschirr stapeln kann, ist inzwischen machbar.

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Noch gibt es keine Nachfrage dafür, denn der Aufwand steht immer noch in keinem Verhältnis zum Nutzen. Das dürfte sich durch die Flexibilität der neuralen Netze aber ändern. Sie sind eben nicht mehr auf absolute Präzision teurer Mechanik angewiesen, sondern könnten auch lernen, mit Bauteilen aus billiger Consumer-Elektronik umzugehen. Doch das wird noch etwas dauern.

In der Zwischenzeit werden uns Roboter wohl eher in Form selbstfahrender Autos oder fliegender Drohnen begegnen. Es ist kein Geheimnis, dass auch im Auftrag des Militärs in diesem Bereich geforscht wird. Patrick van der Smagt führt das vor allem darauf zurück, dass in vielen Ländern Geld für die Grundlagenforschung fehlt - wobei er ausdrücklich die deutsche Forschungspolitik lobt. Allenfalls in der Schweiz gebe es für Forscher ähnlich gute Bedingungen, ohne dass sie auf Firmengelder oder Militäraufträge zurückgreifen müssten.

Die mit Hilfe von Deep Learning trainierten Roboter stehen damit ungefähr an dem Punkt, an dem die Laser standen, als sie endlich zuverlässig funktionierten: Sie sind ein schönes Spielzeug und offensichtlich für irgendetwas zu gebrauchen. Für wen und wofür genau, das muss sich noch herausstellen. Insofern sind sie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem.

Am 19. und 20. April 2016 dreht sich beim Golem.de Tech Summit alles um Deep Learning und künstliche Intelligenz. An zwei Tage diskutieren 14 Experten, wie man Software so trainiert, dass sie nach dem Vorbild menschlicher neuronaler Netze lernt. Besucher der Konferenz haben auch automatisch Zugang zur Quo Vadis, Europas größter Konferenz für Game Development.

 Wie der Dschinn aus der Wunderlampe

eye home zur Startseite
Moe479 15. Apr 2016

er hat allein über autonome roboter gesprochen über den umgang mit der fehlbarkeit von...



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