Abo
  • Services:

Eine Lösung, die ihr Problem sucht

Das Feld der Robotik macht zurzeit große Fortschritte. Roboter können sich selbst immer besser steuern und auch mit ihrer Umwelt umgehen. Sie können viel mehr tun als die langen Reihen von Industrierobotern an Fließbändern. Zwar sind mit Deep Learning noch keine autonom lernenden Roboter möglich. Aber viele andere hilfreiche Anwendungen gibt es bereits. Ein Haushaltsroboter, der Treppen wischen und Geschirr stapeln kann, ist inzwischen machbar.

Stellenmarkt
  1. Hochschule RheinMain, Wiesbaden
  2. Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Stuttgart

Noch gibt es keine Nachfrage dafür, denn der Aufwand steht immer noch in keinem Verhältnis zum Nutzen. Das dürfte sich durch die Flexibilität der neuralen Netze aber ändern. Sie sind eben nicht mehr auf absolute Präzision teurer Mechanik angewiesen, sondern könnten auch lernen, mit Bauteilen aus billiger Consumer-Elektronik umzugehen. Doch das wird noch etwas dauern.

In der Zwischenzeit werden uns Roboter wohl eher in Form selbstfahrender Autos oder fliegender Drohnen begegnen. Es ist kein Geheimnis, dass auch im Auftrag des Militärs in diesem Bereich geforscht wird. Patrick van der Smagt führt das vor allem darauf zurück, dass in vielen Ländern Geld für die Grundlagenforschung fehlt - wobei er ausdrücklich die deutsche Forschungspolitik lobt. Allenfalls in der Schweiz gebe es für Forscher ähnlich gute Bedingungen, ohne dass sie auf Firmengelder oder Militäraufträge zurückgreifen müssten.

Die mit Hilfe von Deep Learning trainierten Roboter stehen damit ungefähr an dem Punkt, an dem die Laser standen, als sie endlich zuverlässig funktionierten: Sie sind ein schönes Spielzeug und offensichtlich für irgendetwas zu gebrauchen. Für wen und wofür genau, das muss sich noch herausstellen. Insofern sind sie eine Lösung auf der Suche nach einem Problem.

Am 19. und 20. April 2016 dreht sich beim Golem.de Tech Summit alles um Deep Learning und künstliche Intelligenz. An zwei Tage diskutieren 14 Experten, wie man Software so trainiert, dass sie nach dem Vorbild menschlicher neuronaler Netze lernt. Besucher der Konferenz haben auch automatisch Zugang zur Quo Vadis, Europas größter Konferenz für Game Development.

 Wie der Dschinn aus der Wunderlampe
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 99,98€

Moe479 15. Apr 2016

er hat allein über autonome roboter gesprochen über den umgang mit der fehlbarkeit von...


Folgen Sie uns
       


Intel Core i9-9900K - Test

Der Core i9-9900K ist ein Octacore-Prozessor im 14-nm-Verfahren. Die Platine und der Chip darunter sind recht dick, was wohl der hohen Leistungsaufnahme geschuldet ist. Erstmals seit 2011 verlötet Intel den Metalldeckel wieder statt Wärmeleitpaste zu verwenden.

Intel Core i9-9900K - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
    Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
    Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

    Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski


        •  /