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Deep Learning: Microsoft und Nvidia kündigen Cloud-Partnerschaft an

Die beiden US-Firmen wollen gemeinsam Cloud-Systeme für KI-Berechnungen anbieten. Dabei kommen Nvidias H100- und A100-GPUs zum Einsatz.
/ Martin Böckmann
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Microsofts Azure-VMs sollen bald die schnellsten AI-Beschleuniger erhalten. (Bild: Nvidia)
Microsofts Azure-VMs sollen bald die schnellsten AI-Beschleuniger erhalten. Bild: Nvidia

Nvidia hat eine Partnerschaft mit Microsoft(öffnet im neuen Fenster) angekündigt, um gemeinsam in der Azure-Cloud einen AI-Supercomputer bereitzustellen. Kunden soll damit die Entwicklung, das Anlernen der Modelle sowie der Einsatz von KI-Modellen aus der Cloud heraus ermöglicht werden. Dies soll auch bei großen Modellen mit aktuellen Algorithmen möglich sein.

Dazu setzt Nvidia sowohl A100-Ampere-GPUs als auch neuere Hopper-H100-GPUs ein. Dazu kommen Nvidias Quantum-2-400 GBit/s-Netzwerkadapter(öffnet im neuen Fenster) und Nvidias AI-Enterprise-Softwaresammlung. Microsoft steuert seine skalierbaren Azure-Systeme bei, mit denen Kunden die neuen AI-Features nutzen können sollen.

Auf Microsofts ND-(öffnet im neuen Fenster) und NC-Series(öffnet im neuen Fenster) Virtual Machines sollen so zukünftig moderne selbstlernende Modelle beispielsweise zur Text-, Bild- und Videogenerierung oder zur Spracherkennung entwickelt und eingesetzt werden. Laut Microsoft steigt der Bedarf an solchen Fähigkeiten stark an, mit der Kollaboration will der Hersteller die Nachfrage zukünftig decken.

VMs mit Tausenden GPUs für KI-Workloads

Sobald die von Microsoft und Nvidia gemeinsam entwickelten Cloud-Systeme online sind, können Nutzer virtuelle Maschinen mit Tausenden GPUs konfigurieren und damit selbst sehr große Modelle trainieren. Bisher lassen sich Beschleuniger aus unterschiedlichen Systemen nicht auf diese Art zu einer großen VM kombinieren.

Microsoft und Nvidia nannten bisher keinen Zeitpunkt, zu dem die Systeme verfügbar sein werden. Es wird jedoch von einer mehrjährigen Partnerschaft gesprochen, wohl auch weil die Computer im Betrieb laufende technische Betreuung beider Unternehmen benötigen. Auf der GTC 22(öffnet im neuen Fenster) gab Nvidia an, dass die Hopper H100 seit Oktober ausgeliefert werden.


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