Abo
  • IT-Karriere:

Debian: Aus Iceweasel wird wieder Firefox

Mozilla und Debian haben sich auf neue Eckpunkte für die Verwendung von Firefox in der Linux-Distribution geeinigt - nach mehr als zehn Jahren Diskussion.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Mozilla und Debian einigen sich über Firefox.
Mozilla und Debian einigen sich über Firefox. (Bild: Debian/LGPL)

Seit 2005 haben Debian und Mozilla über die Verwendung des Firefox-Browsers in Debian gestritten, jetzt hat es eine Einigung gegeben, wie aus dem Bugreport #815006 hervorgeht. Die Probleme mit dem Branding der Wortmarke Firefox waren 2006 in den Bugreport #354622 eingeflossen.

Stellenmarkt
  1. Rational AG, Landsberg am Lech
  2. Global Legal Entity Identifier Foundation, Frankfurt am Main

Mozilla war der Ansicht, der Name Firefox dürfe nur im Zusammenhang mit dem Firefox-Logo verwendet werden. Das Logo konnte allerdings bei Debian so nicht verwendet werden, da die Lizenz nicht konform mit den Debian Free Software Guidelines (DFSG) war. Im darauf folgenden Release Debian 4 "Etch" im Jahr 2007 wurde Firefox für Debian in Iceweasel umbenannt und heißt dort heute noch so.

Iceweasel wird wohl 2017 rückbenannt

Das soll sich nun bald ändern, indem Debian zum Originalnamen Firefox zurückkehren kann. Die Lizenz des Firefox-Logos steht mittlerweile unter einer freien Lizenz, die mit den DFSG einhergeht. Ein weiterer Streitpunkt, der ebenfalls beigelegt werden konnte, betraf Änderungen am Quellcode, die Debian für den Browser vornahm. Mozilla wollte solche Änderungen zur Überprüfung vorgelegt bekommen, worauf sich Debian nicht einlassen wollte.

Mozilla erkennt mittlerweile an, dass Debians Anpassungen, wenn sie sich im bisher üblichen Rahmen bewegen, die Qualität des Browsers nicht beeinträchtigen. Dieses Vertrauen ist auch dem Mozilla-Angestellten Mike Hommey zu verdanken, der gleichzeitig als Debian-Entwickler Iceweasel seit zwölf Jahren betreut. Um die Pflege der derzeit stabilen Version Debian 8 "Jessie" einfach zu halten, behält dort der Name Iceweasel Bestand. Mit Debian 9 "Stretch", das für 2017 erwartet wird, wird der Browser dann wieder Firefox heißen.

Gespräche, um auch dem Mailclient Icedove wieder den Originalnamen Thunderbird zukommen zu lassen, sind bereits aufgenommen worden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5-2600X für 184,90€ oder Sapphire Radeon RX 570 Pulse für 149,00€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 98,99€ (Bestpreis!)
  4. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)

FreiGeistler 22. Feb 2016

?? Ich verstehe menschliche Logik wohl schlechter als ich dachte. 5 Minuten Thread...

mingobongo 21. Feb 2016

Finde ich gut. Für Neulinge die bei Debian angekommen, finden so gleich den vertrauten...

lear 20. Feb 2016

firefox lädt sich das icon aus (s)einem hardcodierten pfad und setzt das als fenstericon...

Cöcönut 20. Feb 2016

Wo hast du jetzt aus dem Artikel gelesen, dass die Paketbetreuer von Debian weniger...

Thaodan 19. Feb 2016

Nein geht nicht mehr seit dem Aurora als Tolkit genutzt wird. Ach ja Keybinds sind auch...


Folgen Sie uns
       


Google Nest Hub im Hands on

Ende Mai 2019 bringt Google den Nest Hub auf den deutschen Markt. Es ist das erste smarte Display direkt von Google. Es kann dank Google Assistant mit der Stimme bedient werden und hat zusätzlich einen 7 Zoll großen Touchscreen. Darauf laufen Youtube-Videos auf Zuruf. Der Nest Hub erscheint für 130 Euro.

Google Nest Hub im Hands on Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
    2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
    3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

    Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
    Motorola One Vision im Hands on
    Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

    Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski

    1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
    2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

      •  /