Debian: Apt 2.0 beherrscht Aptitude-Muster

Die Paketverwaltung des Debian-Projekts Apt unterstützt in Version 2.0 die Muster von Aptitude. Das Werkzeug soll außerdem eine bessere Leistung liefern und sicherer sein.

Artikel veröffentlicht am , kki/
Debians Paketverwaltung Apt steht in Version 2.0 bereit.
Debians Paketverwaltung Apt steht in Version 2.0 bereit. (Bild: Marco d'Itri/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Der Debian-Entwickler Julian Andres Klode hat die Version 2.0 der Paketverwaltung Apt in seinem Blog angekündigt. Damit können die Apt-Kommandos, die üblicherweise Paketnamen verarbeiten, nun auch die typischen Aptitude-Muster verarbeiten. Bei Aptitude handelt es sich um eine alternative Paketverwaltung, die auf den Apt-Bibliotheken aufbaut.

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Wer die neuen Muster einsetzt, um den Paket-Cache zu durchsuchen, muss allerdings beachten, dass es leichte Änderungen an den Mustern gibt. Die Dokumentation dazu zeigt die wichtigsten Details. Ebenso ersetzen die Muster nun aber auch Wildcards und reguläre Ausdrücke als Ergänzungen zu den Paketnamen.

Bessere Performance

Um das Berechnen von Hashes (MD5, SHA1 und SHA2) kümmert sich mit der aktuellen Version die Libgcrypt aus dem GPG-Projekt, was diesen Prozess beschleunigt. Die Wahl bot sich an, weil die Libgcrypt bereits bei Gpgv zum Einsatz kommt, dem Werkzeug also, mit dem OpenGPG-Signaturen verifiziert werden. Schneller funktionieren soll auch das Aktualisieren von Paketen über die rred-Methode sowie das Entpacken, weil Apt Worker und Workloads intelligenter auf die verfügbaren CPUs verteilt. Dazu pickt es die CPUs mit dem geringsten Backlog heraus.

Apt wartet zudem standardmäßig für 120 Sekunden auf dpkg-Locks. Ist es über TTY verbunden, wartet es dauerhaft. Kann Apt das Lock nicht besetzen, zeigt es den Namen und die PID des Prozesses an, der das Lock hält. Zugleich rät eine Warnmeldung davon ab, das Lock gewaltsam zu entfernen, da dies den Systemzustand gefährden kann.

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Darüber hinaus schickt die auth.conf nun die Zugangsdaten für nichtöffentliche Apt-Repositories nur noch per HTTPS. Das soll es Angreifern erschweren, diese Daten über MITM-Angriffe mitzulesen. Der Quellcode von Apt 2.0 steht unter anderem auf Github bereit.

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IchBIN 10. Mär 2020

Nein. Synaptic ist da schon ein Muss. Wenn man Ubuntu Software Center oder so'n Müll...

gunterkoenigsmann 10. Mär 2020

Was mich bei apt nervt, ist, dass es Proxys nur beherrscht, wenn man ihm separat zum Rest...

flauschigerPanda 09. Mär 2020

Syntax?



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