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Endlich multimedial

Die Multimedia-Unterstützung wurde in Wheezy ausgeweitet. Standardmäßig wird nun Libav statt Ffmpeg installiert, da die Libav-Entwickler auf stabile Veröffentlichungen setzen, die besser zu Debians Richtlinien passen. Mit Libav erhalten Nutzer MP3-Unterstützung durch Lame sowie die Videocodes für Mpeg4, x264 und H.264. Damit müssen Anwender künftig nicht mehr auf fremde Softwarequellen zurückgreifen, um zumindest rudimentäre Multimediaformate abzuspielen. Die Debian-Entwickler beseitigen so ein Manko, das Anwender in den vergangenen Jahren häufig kritisiert haben.

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Dank Xen Cloud Platform (XCP) lässt sich Debian GNU/Linux 7.0 als Virtualisierungsserver in Cloud-Umgebungen nutzen und setzt dabei auf Cloudstack, Opennebula oder Openstack. Debian Wheezy kann auch in den öffentlichen Cloud-Umgebungen Amazon EC2, Windows Azure oder Googles Computer Engine installiert und genutzt werden.

Mehr Sicherheit durch Oauth

Für erhöhte Sicherheit setzt Debian GNU/Linux alias Wheezy künftig auf Apparmor. Außerdem bringt die aktuelle Debian-Version die komplette Unterstützung für Oauth mit, samt Bibliothek, Dynalogin- und Yubiserver. Mit Pam_oauth lässt sich Oauth auch mit den systemweiten Pluggable Authentication Modules (PAM) nutzen.

Die Debian-Entwickler setzen weiterhin auf MySQL in der in Wheezy bereitgestellten Version 5.5.30. Alternativ steht PostgreSQL in Version 9.1 bereit. Auf ein Update auf Samba 4 haben die Entwickler ebenfalls verzichtet. Stattdessen kommt Samba 3.6.6 zum Einsatz. Auch beim Einsatz von Apache zeigt sich das Debian-Team konservativ: Dort bleibt es bei Version 2.2 des Webservers. Grund dafür sollen Probleme bei der Integration des Perl-Moduls mod_perl gewesen sein. Allerdings haben die Entwickler neben Libapache2-mod-qos, Libapache2-mod-log-slow und Libapache2-mod-security noch zahlreiche Authentifizierungsschemata hinzugefügt.

Für Entwickler

Für Entwickler stehen Perl in Version 5.14, PHP in Version 5.4 sowie Ruby in 1.9 zur Verfügung. Ruby 1.8 wird zwar weiterhin unterstützt, soll allerdings in Debian 8.0 alias Jessie entfernt werden. Die Ruby-Pakete für Debian werden von Rubygems erkannt. Für Python-Entwickler stehen wahlweise Version 2.7 oder 3.2 bereit. Python 2.6 wird ebenfalls unterstützt. Die GNU Compiler Collection steht in Version 4.7.2 bereit.

Aus Wheezy haben die Entwickler auch zahlreiche veraltete Pakete entfernt, darunter Sun-Java6, Linux-Vserver sowie OpenVZ.

Die zahlreichen Änderungen sind im Wiki der Webseite des Debian-Projekts zusammengefasst. Installationsimages gibt es wie üblich für zahlreiche Plattformen: 32- und 64-Bit-PCs, ARM, PowerPC, Sparc, MIPS oder IBM System Z sowie für Intels Itanium IA-64. Die Installationsmedien lassen sich wahlweise als CD-, DVD- oder Blu-ray-Images herunterladen. Alternativ kann ein Netinstall-Image bezogen werden, das nur die für die Installation benötigten Dateien enthält. Weitere Pakete werden von den zahlreichen Software-Repositories bezogen.

 Debian 7.0: Wheezy installiert sich per Sprachausgabe
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vbot 10. Mai 2013

Was ärgert Dich denn jetzt genau, bzw. was kannst Du nicht sehen? Flash-Banner-Werbung...

elgooG 08. Mai 2013

Wenn man sich für Debian entscheidet, dann vor allem wegen der Stabilität. Da nimmt man...


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