Deathloop-Vorschau: Todesschleife auf der James-Bond-Gedächtnisinsel

Martialisch-brachial oder auf lautlosen Socken gegen die Zeit: Golem.de hat sich das Actionspiel Deathloop von den Entwicklern erklären lassen.

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Artwork von Deathloop
Artwork von Deathloop (Bild: Bethesda)

Gestatten: Colt - einfach nur Colt. Der Mann ohne (bekannten) Nachnamen ist die Hauptfigur in Deathloop, das momentan beim Entwicklerstudio Arkane kurz vor der Fertigstellung steht. Das Actionspiel ist eines von derzeit mehreren Games, die sich jeweils auf ganz unterschiedliche Art mit dem Thema Zeitschleife beschäftigen.

Inhalt:
  1. Deathloop-Vorschau: Todesschleife auf der James-Bond-Gedächtnisinsel
  2. Jede Zeitschleife ist ein bisschen anders

In Returnal (Test auf Golem.de) müssen die Spieler immer und immer wieder auf einem düsteren Planeten kämpfen. Im interaktiven Thriller 12 Minutes geht es darum, mithilfe der immer wieder zurückgedrehten Uhr einen Mord aufzuklären.

Und dann ist da eben Deathloop, das die Spieler auf eine Insel namens Blackreef schickt. Das Eiland erinnert mit seinen 60er-Jahre-Bauten und einigen bunkerähnlichen Villen an die frühen James-Bond-Filme - was die Entwickler selbst auch so sehen, jedenfalls haben sie das gesagt.

Der Auftrag von Colt auf Blackreef ist eindeutig: Colt muss acht Zielpersonen eliminieren. Das Problem: Wenn das nicht gelingt und Colt stirbt, erwacht er dank Zeitschleife am Strand von Blackreef zu neuem Leben und muss (fast) neu anfangen. Erst wenn die Morde mehr oder weniger am Stück gelungen sind, kann Colt die Zeitschleife verlassen.

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Es ist nicht wirklich ein Spoiler, wenn wir hier verraten, dass Colt bei diesem Unterfangen zahllose Tode stirbt. Er kann schlicht irgendeiner Wache vor die Flinte laufen, von einer Selbstschussanlage erschossen werden - oder seine Hauptfeindin Julianna stellt ihn.

Das wird besonders unangenehm: Gleich am Anfang einer Präsentation von Arkane Studios haben wir aus der Ich-Perspektive gesehen, wie Julianna wie von Sinnen immer wieder mit einem Dolch in unseren Brustkorb sticht, bis wir das Bewusstsein verlieren.

Auferstanden am Strand

Ein paar Augenblicke später erwacht Colt zwar wieder gesund am Strand. Das gerade Erlebte steckt aber nicht nur uns, sondern auch der Spielfigur in den Knochen. Ihm ist schlecht, die Brust tut weh und er braucht erst mal ein paar Augenblicke, um sich halbwegs zu erholen.

Anders als Selene in Returnal behält Colt als auch innerhalb der Handlung seine Erinnerungen - vor allem aber die meisten seiner bis dahin erlangten Spezialfähigkeiten. Die sind relativ wichtig und erinnern an frühere Spiele von Arkane - einer der Entwickler hat Deathloop bei der Präsentation als "Dishonored mit Schusswaffen" bezeichnet.

Wir können einen Skill freischalten, mit dem wir uns wie in Dishonored von einer Ecke eines Raums in die andere teleportieren können. Mit einer anderen Fähigkeit werden wir für bestimmte Sicherheitsanlagen und Feinde unsichtbar, mit einer weiteren können wir die Gegner durch das Level schleudern.

Besonders spannend: Mit einem Skill namens Nexus lassen sich die Opponenten mit einem leuchtenden magischen Kabel verbinden. Was wir dann mit einem der Gegner anstellen, widerfährt auch den anderen - im Normalfall der Bildschirmtod.

Ein weiteres Extra heißt Reprise: Damit können wir bei einem versehentlichen Ableben von Colt die Zeit zurückspulen und an fast gleicher Stelle weitermachen. Allerdings ist das pro Durchgang nur maximal zweimal möglich, danach erwachen wir am Strand.

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Jede Zeitschleife ist ein bisschen anders 
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