Deathloop angespielt: "Brich den Loop - sonst bringe ich dich immer brutaler um!"

Knallige Feuergefechte plus interessante Handlung: Golem.de konnte den Hoffnungsträger Deathloop ausprobieren und zeigt Gameplay im Video.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Deathloop
Artwork von Deathloop (Bild: Arkane Studios)

Achtung, Spoiler! Wir stellen in der Vorschau von Deathloop einen kleinen Teil der Handlung und die Hauptfigur vor. Wer gar nichts über das Actionspiel wissen möchte, sollte nicht weiterlesen.

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Es gibt so doofe Gründe, aus denen wir in Deathloop sterben können. Einmal zünden wir eine herumliegende Feuerwerksrakete mit einem neugierigen Klick - und spazieren dann mit minimalen Restgesundheitspunkten in die Flugbahn, als das Ding nach ein oder zwei Sekunden loszischt.

Dann wieder blockiert mitten in einem Feuergefecht unsere Waffe und wir gehen elendig im Kugelhagel der feindlichen Wachen zugrunde. Oder, besonders unangenehm: Eine junge Frau namens Julianne sticht wie von Sinnen mit einem Messer in unseren Brustkorb - und sie droht, uns das immer wieder anzutun!

Das alles ist dennoch weniger Drama, als es klingen mag - denn in Deathloop erwachen wir entweder in der Nähe unseres Todesortes oder am Strand. Dann fängt der immer gleiche Tag neu an und wir können mit mehr Geschick und besser platzierten Schüssen länger überleben. Unser Job: den Loop, also die ewige Zeitschleife zu stoppen und wieder zur Normalzeit zurückzukehren.

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Golem.de konnte das Actionspiel von Arkane Studios länger auf der Playstation 5 anspielen. Uns hat in der noch nicht ganz fertigen Fassung vor allem interessiert, wie sich die Action anfühlt und wie sehr wir uns auf ungewollte und möglicherweise nervige Wiederholungen einstellen müssen.

In Deathloop treten wir in der Ich-Perspektive als Hauptfigur namens Colt an und haben dabei die Wahl: schleichen oder gnadenlos aus allen Kanonenrohren schießen. Beim Anspielen hatten wir den Eindruck, dass wir auf die ruhige Art wesentlich besser ans Ziel kommen - insbesondere, wenn wir zusätzlich zu Spezialausrüstung greifen.

In einem Abschnitt etwa sollen wir einen Flugzeughangar infiltrieren, der ziemlich schwer bewacht ist. Der erste Ansturm von uns endet kläglich, dann schleichen wir aber und schalten so relativ problemlos einen Feind nach dem anderen aus. Wenn wir ins Blickfeld eines Gegners geraten, erscheint ein immer sichtbares Symbol über seinem Kopf.

Das füllt langsam einen Balken - wenn der voll ist, bedeutet das: Alarm! Dann werden schlagartig weitere Opponenten in der Nähe auf uns aufmerksam und wir sollten entweder gute Reflexe, großkalibrige Waffen oder viel Glück haben.

Wenn wir sterben, landen wir nicht immer am Strand. Pro Durchgang können wir sogar zweimal ins virtuelle Gras beißen, wir werden dann mit einer schicken Animation an eine halbwegs sichere Stelle in der Nähe teleportiert.

DEATHLOOP | Standard Edition | [PC]

Selbstschussanlage im Köfferchen

Erst beim dritten Tod müssen wir neu anfangen und verlieren den Großteil des Fortschritts - aber nicht unser Wissen über das Level, was hier relativ entscheidend ist.

Beim Anschleichen an Feinde sind wir selten gestorben. Wir müssen in die Hocke gehen, dann von hinten ankrabbeln und die Nahkampftaste drücken, sobald der entsprechende Hinweis auf dem Bildschirm zu sehen ist. Dann folgt eine automatische Animation, in der wir dem armen Würstchen vor uns das Genick brechen oder den Gegner mit der Machete zerstückeln.

Beim Infiltrieren des Hangars haben wir außerdem eine Selbstschussanlage verwendet, die wir zuvor gehackt haben. Das Ding tragen wir wie ein Büroköfferchen in der Hand - das wirkt hübsch albern. Dann stellen wir es ab und nach der Aktivierung feuert es auf Feinde in der Nähe.

Die Waffensounds mit ihren fetten und wuchtigen Effekten finden wir klasse, Steuerung und KI sowie die allgemeine Bedienung von Deathloop sehr gelungen. Ein bisschen wirkt es so, als ob die Entwickler wissen, dass ihr Werk nicht ganz unkomplex ist - weswegen sie alles besonders gründlich erklären und im Zweifel eher eine Komfortfunktion mehr bieten.

Langweilig ist uns beim Anspielen nie geworden. Im Gegenteil: Hier ging es uns so, dass wir die Abschnitte in der Wiederholung eher spannender fanden - schließlich hatten wir eine ungefähre Idee von einem funktionierenden Plan und wollten, dass das Vorhaben klappt.

Die Levels sind mittelgroß, für das direkte Durchrennen ohne Gegner würde vermutlich meist eine Minute locker reichen. Dafür gibt es aber viele Geheimgänge, Verstecke, teils Gebäude mit mehreren Etagen und überhaupt viel zu finden.

Deathloop: Termin und Plattformen

Viele der Gegner überraschen wir bei merkwürdigen Freizeitaktivitäten. Ein Wachmann marschiert nackt und singend durch sein Areal, ein anderer pinkelt bei einem Selbstgespräch in den Ozean und ein weiterer steht über einem riesigen Tal und spielt schön rockige Riffs auf einer Gitarre.

Deathloop ist primär als Abenteuer für Einzelspieler gedacht. Multiplayer gibt es lediglich in der Form, dass sich ein Bekannter als Ersatz für die computergesteuerte Julianne in den Partien auf die Jagd nach Colt machen kann.

Deathloop erscheint am 14. September 2021 für Playstation 5 und Windows-PC. Eine Version für Xbox Series X/S kann wegen entsprechender Verträge erst ein Jahr später folgen.

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Elpe 08. Sep 2021

Keine Ahnung wer das gespielt hat, aber das hinter lässt ja gar keinen guten Eindruck...

Unchipped 27. Aug 2021

Das light novel auf dem dieser Film basiert - All You Need Is Kill - war besser.

FriedaZwei 27. Aug 2021

Das hat nichts mit einem bestimmten Buch zu tun. Der "Duden" ist auch nur ein Buch.

vman 27. Aug 2021

Ohne Demo werd ich keinen Titel mehr am ersten Tag kaufen. Nicht mal am 2. oder 10. :-)



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