Verfügbarkeit und Fazit

Death Stranding erscheint am 8. November 2019 für Playstation 4 und kostet rund 70 Euro. Im Frühsommer 2020 will das Entwicklerstudio Kojima Productions eine Umsetzung für Windows-PC veröffentlichen.

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Die deutsche Version ist aufwendig lokalisiert, die Sprecher klingen gut - aber auch ein bisschen steril, wie in den meisten synchronisierten Serien und Filmen. Die englische Originalfassung kann im Optionenmenü ausgewählt werden. Das Spiel hat keinerlei Mikrotransaktionen. Von der USK hat es eine Freigabe ab 16 Jahre erhalten.

Fazit

Der Einstieg in Death Stranding ist kein Spaziergang, aber nach ein paar Stunden entpuppt sich das neue Werk von Hideo Kojima als motivierendes und immer wieder hochdramatisches Großereignis. Für uns scheint jetzt schon klar: Das Ding geht als Klassiker in die Spielegeschichte ein. Nicht wegen der gut inszenierten und spannenden Handlung, sondern vor allem wegen des ausgefeilten und innovativen Gameplays.

Zum Glück ist Death Stranding sehr viel mehr als ein Walking Simulator - auch wenn es meist wirklich darum geht, Bier oder Bomben unfallfrei von A nach B zu bringen. Aber selbst nach vielen Stunden haben uns die Reisevorbereitungen, das Erstellen der Route und dann der Weg selbst keinen Augenblick gelangweilt. Egal ob wir uns durch Terroristenterritorium schleichen oder prügeln, Meter für Meter durch Tiefschnee stapfen oder nach einer Stelle suchen, um einen Fluss zu durchqueren: Die Kombination aus sehr guter Steuerung, Geschicklichkeit und taktischer Planung fesselt.

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Dabei haben wir Kojima und sein Team regelmäßig dafür verflucht, den armen Sam immer und immer wieder vor schier übermenschlich scheinende Herausforderungen zu stellen. Aber irgendwie haben wir es doch stets geschafft, die Fracht zuzustellen - und uns dann über den Erfolg gefreut! Lediglich zwei oder drei Hauptmissionen in der Mitte empfanden wir tatsächlich als überlange Zeitschinderei.

Die Handlung ist für Kojima-Verhältnisse relativ nachvollziehbar und verständlicher als die von ihm selbst produzierten letzten Metal Gear. Wir könnten zwar nicht jedes Detail von Death Stranding erklären, aber die Story im Großen und Ganzen inhaltlich einigermaßen korrekt wiedergeben. Platz für Interpretationen und jahrelange Diskussionen in Foren bleibt dennoch reichlich. Schade und vor allem unverständlich finden wir, dass ausgerechnet Oberschurke Higgs wie ein seelenloser Klischeekasper wirkt.

  • Nach langer Wanderung erreichen wir eine Wetterstation in den Bergen. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Das mysteriöse Baby hilft bei der Orientierung - ist aber vor allem ein wichtiger Teil der Handlung. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Nachdem wir die Straße repariert haben, können wir dort recht bequem ein paar Meter gutmachen. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Für jede absolvierte Zustellung bekommen wir Punkte. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Sam Porter und die geheimnisvolle Nebenfigur Fragile im Gespräch (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Die Übersichtskarte ist extrem wichtig für die Routenfindung. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Diese beiden Gesellen sind keine menschengesteuerten Boten, sondern ein Gag der Entwickler - glauben wir jedenfalls. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Um die optimale Anordnung der Fracht kümmert sich das Programm auf Knopfdruck. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder müssen wir uns gegen die gegnerischen GD verteidigen. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Nur mit der Leiter gelangen wir über diesen reißenden Fluss. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Eine von vielen aufwendigen Zwischensequenzen (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
  • Deadman ist eine der interessantesten Nebenfiguren. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)
Nur mit der Leiter gelangen wir über diesen reißenden Fluss. (Bild: Kojima Productions/Screenshot: Golem.de)

Insgesamt ist Death Stranding aber klasse geworden, und das zeigt sich auch an vielen kleinen Designdetails. Da sind die Fußabdrücke von Sam, die auch später noch zu sehen sind und uns helfen, einen schon mal funktionierenden Pfad wiederzufinden. Erst nach vielen, vielen Stunden merkt man, wie ungeheuer hilfreich das sein kann.

Oder die Markierungen von Zielorten am Horizont, die gefühlt genau die richtige Dosis an Vorabinformationen für unsere Routenplanung vermitteln. Überhaupt stellt man irgendwann fest, dass die Welt extrem durchdacht aufgebaut ist. Für die Entwickler dürfte das ständige Ausprobieren und Optimieren sehr mühsam gewesen sein - es hat sich aber gelohnt.

Death Stranding hat unsere hohen Erwartungen übertroffen. Auch wenn die Lernkurve teils steil ist und sich das Programm an ausdauernde Wanderer richtet: An diesem Titel führt für Computerspieler kein Weg vorbei.

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MickeyKay 08. Nov 2019

Schön gesagt :) Nach dem Anschauen verschiedener Reviews haben die Trailer also...

Garius 03. Nov 2019

Hey, genau wie ich... Bevor ich ins Kino zu The Last Jedi gegangen bin...

Garius 03. Nov 2019

XD Bestelldatum: 23.10.2019

Garius 03. Nov 2019

Achievement unlocked! Dem Drang widerstanden, den Text von MFG zu verlinken.

Adelig 01. Nov 2019

Digital Foundry: "Death Stranding: a unique vision delivered by state-of-the-art...



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