Death Stranding im PC-Test: Paketbote liefert 240-fps-Rekonstruktion

Die PC-Version von Death Stranding mit Decima-Engine läuft sehr flüssig und sieht dank Nvidias DLSS-2.0-Filter noch besser aus.

Ein Test von veröffentlicht am
Sam findet die PC-Version auch super.
Sam findet die PC-Version auch super. (Bild: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)

Gut ein halbes Jahr nach der exklusiven Veröffentlichung für Sonys Playstation 4 hat Kojima Productions das exzellente Death Stranding (Test) auch für Windows-PCs veröffentlicht. Weil die verwendete Engine nicht mehr auf 30 Bilder pro Sekunde limitiert ist und zusätzlich Nvidias DLSS-2.0-Rekonstruktionstechnik die Framerate steigert, sieht das Spiel auf heimischen Rechnern deutlich schöner aus als auf der Konsole. Zudem seien 60 fps die Vision von Kojima Productions gewesen, sagte der technische Direktor.

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Basis ist die Decima-Engine, die zuerst bei Horizon Zero Dawn (Test) von Guerilla Games verwendet wurde - das bisher ebenfalls exklusiv für PS4 erhältliche Abenteuer erscheint am 7. August 2020 für PC. Death Stranding läuft unter Direct3D 12, andere Grafikschnittstellen gibt es nicht. Das Spiel unterstützt zudem High Dynamic Range (HDR), sofern unter Windows 10 entsprechende Schalter umgelegt wurden und ein passendes Display oder ein passender Fernseher angeschlossen ist.

Auffällig sind erneut die Charaktere, welche von unter anderem von Norman Reedus, Mads Mikelsen und Léa Seydoux verkörpert werden: Die Augen und Gesichter samt Haut sowie Haaren wirken äußert realistisch - vor allem mit 4K und bei hohen Bildraten. Statt mit 30 fps erfolgen die häufigen Zwischensequenzen mit 60 fps, dank Re-Encoding sogar die vorberechneten. Aufgrund der cineastischen Darstellung verzichtet Kojima Productions auf einen FoV-Regler (Field of View), dafür laufen Spiel und Cutscenes mit einer Unterstützung für 21:9-Widescreens.

  • PC-Grafikmenü von Death Stranding (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
  • PC-Grafikmenü von Death Stranding (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
  • PC-Grafikmenü von Death Stranding (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
  • PC-Grafikmenü von Death Stranding (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
  • Death Stranding mit 16:9 (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
  • Death Stranding mit 21:9 (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
PC-Grafikmenü von Death Stranding (Rechteinhaber: Hideo Kojima, Screenshot: Golem.de)
Death Stranding Deluxe Edition - [PC]

Die generelle Bildrate ist auf maximal 240 fps begrenzt und - typisch für D3D12 - wird die Desktop-Frequenz des Bildschirms übernommen. Auf einem Ryzen 7 3800XT und einer Geforce RTX 2080 Super erreichen wir zumeist rund 60 fps in 4K, mit einer Radeon RX 580 läuft 1080p genauso flüssig. Wer in 1440p oder höher spielt, sollte eine Grafikkarte mit 8 GByte Videospeicher verwenden. Verglichen mit der PS4-Pro-Version gibt es keine Änderungen bei der Texturauflösung, dafür erscheinen uns die Schatten filigraner und das Level of Detail des tollen Terrains reicht etwas weiter. Wie Digital Foundry anmerkt, wären Optionen für eine höhere Auflösung der Tiefenunschärfe oder die generell fehlenden Grasschatten wünschenswert.

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Mit einer AMD- und einer Nvidia-Grafikkarte steht FidelityFX CAS (Content Adaptive Shading) zur Verfügung: Hier wird die interne Render-Auflösung auf 3/4 reduziert - 3.840 x 2.160 etwa wird zu 2.880 x 1.620 - und das Upscaling durch einen justierbaren Schärferegler unterstützt. Mit der Geforce RTX 2080 Super stieg die 4K-Bildrate von 63 fps auf 71 fps, die Radeon RX 580 erzielte in 1080p dann 78 fps statt 66 fps.

Sinnvoller finden wir den exklusiv für Geforce RTX verfügbaren DLSS-2.0-Rekonstruktionsfilter: Der zwar nutzt zwar auch eine niedrigere Pixelmenge, arbeitet aber KI-gestützt und spatiotemporal. Verblüffenderweise sieht Death Stranding so meist besser aus als mit nativer Auflösung samt TAA! Das gilt vor allem für Haare und Vegetation sowie generell filigrane Details, da Deep Learning Super Sampling diese basierend auf Ground Truth errechnet. Ausgehend von 63 fps erzielten wir 88 fps bei höherer Bildqualität.

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yumiko 16. Jul 2020

"It's an acquired taste" sozusagen ^^

ms (Golem.de) 15. Jul 2020

Ich würde von Screenshots definitiv Abstand nehmen, da der temporale Anteil darauf nicht...

Thanatos81 15. Jul 2020

Insbesondere die BMX-Strecke am Ende des Levels war ätzend.

Lors 15. Jul 2020

CAS sieht scheiße aus im Gegensatz zu DLSS in Death Stranding. Das Kantenflimmern...

dangi12012 15. Jul 2020

4k Spielfilm mit 600mb und gleicher Qualität wie x264 mit 40gbyte? Vielleicht durch ki...



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