Death of a Unicorn: Was tun, wenn man ein Einhorn umgebracht hat?
Die A24-Produktion Death of a Unicorn(öffnet im neuen Fenster) war eine der wenigen Produktionen, die eine Ausnahmegenehmigung der Screen Actors Guild bekommen hat und während des Streiks gedreht wurde, weil das produzierende Studio nicht Teil der Produzentenvereinigung ist. Die Dreharbeiten endeten jetzt nach vier Monaten in Ungarn.
Vorher war schon klar, dass Paul Rudd (Ant-Man) und Jenna Ortega (Wednesday) Vater und Tochter spielen werden. Jetzt wurde auch das übrige Ensemble bekanntgegeben: Will Poulter (Guardians of the Galaxy Vol. 3), Richard E. Grant (Loki), Tea Leoni (Deep Impact), Jessica Hynes (Shaun of the Dead), Anthony Carrigan (Barry), Stephen Park (Asteroid City) und Sunita Mani (Mr. Robot).
Der Film wird als schwarze Komödie beschrieben, bei der ein Vater seine Tochter in die Wildnis zu einem Business Retreat mitnimmt. Auf dem Weg dorthin fahren sie ein Einhorn an und töten es. Sie packen es auf die Motorhaube und nehmen es zum Retreat mit, wo der Boss, ein Milliardär, sofort Ideen hat, wie man die regenerierenden Kräfte des Leichnams gewinnbringend ausbeuten könnte.
Die Musik des Films wird von John Carpenter, seinem Sohn Cody und von Daniel Davies komponiert.
Die schräge und absurde Grundidee ist perfekt für ein Studio wie A24, das mit Everything Everywhere All At Once immensen Erfolg hatte. A24 machte sich einen Namen mit Genre-Filmen, die Konventionen sprengen, seien es absurde Filme wie Swiss Army Man oder ernsthafter Horror wie Midsommar.
Das kleine Independentstudio gehört zu den Firmen, deren Filme besondere Beachtung bekommen, weil der Qualitätslevel immer hoch ist. Auch Death of a Unicorn könnte ein Film sein, der im nächsten Jahr bei einigen Festivals preiswürdig wird.
Jenna Ortega ist als nächstes in Scream 7 zu sehen, während Paul Rudd im kommenden Ghostbusters-Sequel dabei ist. Einen Trailer oder Bildmaterial gibt es zu Death of a Unicorn noch nicht.