Elon Musk lobt die Nasa und das SpaceX-Team

Wie schon bei früheren Auftritten betonte Musk mehrfach den Beitrag der Nasa zu SpaceX, ohne den der Bau der Raumschiffe nicht möglich gewesen wäre. Elon Musk lobte auch das SpaceX-Team für die Arbeit am Raptor-Triebwerk. Das Problem bei dessen Entwicklung sei schon die Fragestellung gewesen, sagte er nebulös. Nachdem die Frage korrekt gestellt gewesen sei, sei der Rest sehr viel leichter geworden.

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Elon Musk spielt damit auf vergangene Entwicklungen vom möglichen Nachfolger für das Merlin-1-Triebwerk der Falcon-9-Rakete an. Frühere Entwicklungspläne von SpaceX zeigten zunächst enorm große Kerosintriebwerke, das Merlin 2, die im Schub noch die F1-Triebwerke der Saturn V übertreffen sollten. Später folgten erste Pläne des Raptor-Triebwerks, das ähnlich wie die Spaceshuttle-Triebwerke mit Wasserstoff funktionieren, aber technisch verbessert werden sollte. Aber auch das wurde wegen der negativen Eigenschaften von flüssigem Wasserstoff, seiner extrem niedrigen Dichte von nur 70 Gramm pro Liter und einer Temperatur von -253 Grad Celsius verworfen.

Erste Tests schon nächstes Jahr

Schließlich entschied sich SpaceX für ein großes Triebwerk mit Methantreibstoff als Kompromiss, mit ähnlich viel Schub wie das früher vorgestellte Merlin 2. Aber schon früh in der Entwicklung zeigte sich, dass eine Rakete mit vielen kleinen Triebwerken leichter zu entwickeln und insgesamt kostengünstiger wäre, was letztlich zur heutigen Version des Raptor-Triebwerks führte.

Der Bau des BFS-Raumschiffs hat bereits begonnen. Erste kurze Flüge, wie bei den Grasshopper-Tests im Jahr 2013, sollen schon 2019 unternommen werden. Testflüge in große Höhen und mit hohen Geschwindigkeiten folgen laut Plan im Jahr 2020, von einer Anlage in der Nähe von Brownville an der Südspitze von Texas aus. Bis zu ersten orbitalen Flügen soll es noch zwei bis drei Jahre dauern. Von wo aus diese starten werden, ist noch nicht sicher. Der Start von einer schwimmenden Plattform ist eine der Möglichkeiten, die SpaceX untersucht.

Der Flug zum Mond soll Passagiere nicht belasten

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Bis zum Flug von Maezawa und den eingeladenen Künstlern sollen mehrere Testflüge durchgeführt werden, um das Risiko von Fehlfunktionen des Raumschiffs und der Rakete zu minimieren. Vorgesehen ist schließlich ein einfacher Flug um den Mond herum mit einer Flugdauer von vier bis fünf Tagen. Dabei soll die maximale Beschleunigung beim Start auf das 2- bis 2,5fache der Erdbeschleunigung reduziert werden, um die Passagiere zu schonen. Die Rakete arbeitet bei so einem Flug weniger effizient, es gibt größere Gravitationsverluste, aber durch die großen Leistungsreserven des Raumschiffs wäre es dennoch möglich. Beim Wiedereintritt in der Erdatmosphäre würden aber etwas höhere Kräfte von wenigstens dreifacher Erdbeschleunigung auftreten.

Elon Musk schätzt die Entwicklungskosten auf 5 Milliarden US-Dollar - nicht weniger als 2 Milliarden, nicht mehr als 10 Milliarden. Derzeit werden weniger als 5 Prozent der Arbeit bei SpaceX für die Entwicklung von BFR aufgewendet, das soll sich in den kommenden Jahren deutlich ändern. Vorerst stehen laut Musk aber noch die Verträge mit der Nasa für den Crew Transport zur Raumstation ISS im Vordergrund. Der erste Testflug des Crew Dragons ist Ende des Jahres geplant. Hinzu kommen Verträge zum Start von Satelliten, insbesondere einige Aufträge für das US-Militär.

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 Eine Rakete wie im Comic
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Dave_Kalama 24. Sep 2018

Singen? Mit Autotune. Instrumente? Nein. Koennen ist nicht subjektiv und der...

Kay_Ahnung 24. Sep 2018

Ich spreche Bürgern nicht ihre Mündigkeit ab ich sehe nur das sehr viele Leute zu kurz...

Kay_Ahnung 19. Sep 2018

Vielen Dank für die Erklärung +1 Aber wäre es dann nicht möglich es mit einer wesentlich...

Baron Münchhausen. 19. Sep 2018

Sollte relativ proportional sein. Weniger proportional ist es bei der beschleunigung...

.mojo 19. Sep 2018

also wenn jemand hier eine Landung auf dem Mond mit anschließendem Rückflug, verteilt auf...



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