Deal mit Warner Bros.: Edge of Tomorrow 2 könnte endlich kommen

Im Lauf der letzten Jahre ist Tom Cruise mit Paramount Pictures immer unzufriedener geworden. Er musste gegen das Studio kämpfen, damit Top Gun: Maverick ein längeres Kinofenster erhielt. Nach dem letzten Mission-Impossible-Film zerrüttete das Verhältnis noch mehr: Der Film war sündhaft teuer und hat bei der Kinoauswertung Geld verloren.
Obwohl er viel mit Paramount verwirklicht hat, hat Cruise keinen Exklusivdeal mit dem Studio - den hat er aber nun mit Warner Bros. Mit dem Studio will Cruise, 61 Jahre alt und einer der letzten großen Kinostars(öffnet im neuen Fenster) , ein neues großes Franchise starten.
Das Studio wiederum hofft darauf, dass Cruise im Zuge dieses Deals in Edge of Tomorrow 2 wieder die Hauptrolle spielen wird. Der erste Film kam 2014, kostete 175 Millionen US-Dollar und war mit einem weltweiten Einspielergebnis von 370 Millionen US-Dollar eigentlich enttäuschend, fand aber im letzten Jahrzehnt über Heimkino und Streaming ein ganz neues Publikum.
Cruise ist noch bei Mission: Impossible eingebunden
Darum ist ein Sequel auch schon in Entwicklung. Bis es dazu kommt, wird aber noch Zeit vergehen, denn Cruise ist noch bis Mai 2025 mit dem dann möglicherweise wirklich letzten Mission-Impossible-Film beschäftigt.
Obwohl von einem "Exklusivdeal" gesprochen wird, soll Cruise weiterhin das Recht haben, für andere Studios aktiv zu werden. Es scheint, dass WB-Boss David Zaslav damit einfach positive Schlagzeilen generieren will. Warner Bros. möchte sich als die filmische Heimat von Tom Cruise präsentieren. Wenn dadurch Edge of Tomorrow 2 kommt, umso besser.



