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Deaktivierte Lizenzen: Microsoft stoppt optionales Update für Microsoft 365

Eigentlich soll das Update veraltete Installationen aktualisieren. Stattdessen hebt es die Produktaktivierung auf oder deinstalliert die Microsoft-Anwendungen.
/ Stefan Beiersmann
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Statt die Microsoft-365-Apps zu aktualisieren, entfernt das Update die Produktaktivierung. (Bild: pexels.com/Angel Bena)
Statt die Microsoft-365-Apps zu aktualisieren, entfernt das Update die Produktaktivierung. Bild: pexels.com/Angel Bena

Microsoft hat die Verteilung des jüngsten optionalen Updates für die Microsoft-365-Apps vorübergehend eingestellt. Der Softwarekonzern aus Redmond reagiert(öffnet im neuen Fenster) damit nach eigenen Angaben auf Berichte "über unerwartete Ergebnisse auf einigen Geräten". Unter anderem soll das Update die Lizenzierung von installierten Apps aufheben.

Betroffen sind Geräte, auf denen Office 2016 oder Office 2019 ausgeführt werden. Das fragliche Update KB5002907 wiederum sollte Anwendungen aktualisieren, die seit mindestens 90 Tagen kein Update erhalten haben und über den "aktuellen Kanal" oder den "monatlichen Enterprise-Kanal" installiert wurden. Das Update sollte auch den Wechsel zu einem aktuellen Build der Microsoft-365-Apps erlauben.

Update seit letzter Woche verteilt

In seinem Knowledge-Base-Artikel beschreibt Microsoft ein weiteres Problem des Updates. Es soll in seltenen Fällen auch dazu geführt haben, dass das zu aktualisierende Produkt entfernt wurde. "Im Rahmen der von diesem Update angewendeten Reparaturaktion wurden einige Geräte ohne funktionierende Versionen von Microsoft 365 Apps oder Office gelassen. Um zu verhindern, dass weitere Geräte betroffen sind, haben wir den Rollout dieses Updates angehalten", schreibt Microsoft. Das Unternehmen rät betroffenen Kunden, ihr Produkt erneut zu aktivieren beziehungsweise neu zu installieren.

Verteilt wurde das Update seit der vergangenen Woche. Microsoft bot es für Windows 11, Windows 10, Windows Server 2025, Windows Server 2022 und Windows Server 2019 an. Als optionales Update wurde es jedoch nicht automatisch installiert.

Updates für Windows und andere Microsoft-Produkte fallen immer wieder durch Probleme auf. Nach den September-Updates für Windows räumte Redmond ein, dass sich einige Nutzer unter Windows 11 nicht mehr bei Domänen anmelden können. Betroffen waren Windows 11 26H1, 25H2 und 24H2.


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