de-mail.de: Telekom und United Internet nutzen de-mail.de gemeinsam

Die Deutsche Telekom und United Internet mit den Marken GMX und Web.de arbeiten bei De-Mail zusammen und vergeben an ihre Nutzer E-Mail-Adressen, die auf "de-mail.de" enden.

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Telekom, GMX und Web.de teilen sich de-mail.de.
Telekom, GMX und Web.de teilen sich de-mail.de. (Bild: Telekom)

Durch die Verwendung des Gesetzesnamens De-Mail in der Domain für ihre De-Mail-Adressen wollen Telekom und United Internet Verbraucher vor Verwechslungen schützen und ihnen zusätzliche Sicherheit geben. Zudem wollen die beiden Unternehmen auf eine einheitliche und gemeinsame technische De-Mail-Infrastruktur zurückgreifen und das De-Mail-Kernsystem künftig zusammen weiterentwickeln.

Das bedeutet aber nicht, dass ein Nutzer bei GMX die gleiche De-Mail-Adresse wie bei Web.de oder der Telekom erhält, denn auch der Anbieter taucht in der Adresse auf. Die De-Mail-Adressen sollen nach dem Muster max.lang@t-online.de-mail.de, tina.kurz@gmx.de-mail.de und roy.raab@web.de-mail.de aufgebaut sein.

Ihre De-Mail-Angebote wollen Telekom und United Internet unabhängig voneinander an Privatkunden, Mittelstand und Großunternehmen vermarkten.

Mehr als 1 Million Menschen haben sich bei den beiden Unternehmen bereits vorab eine De-Mail-Wunschadresse reservieren lassen.

De-Mail statt E-Mail

Über De-Mail sollen Privatpersonen und Unternehmen Nachrichten und Dokumente sicher, vertraulich und nachweisbar versenden und empfangen. Das Ganze funktioniert allerdings nicht mit herkömmlichen E-Mail-Clients, so dass entsprechende Webmaildienste oder Apps für Smartphones und Tablets genutzt werden müssen.

Vorteile verspricht De-Mail vor allem für Unternehmen, die Prozess-, Druck-, Kuvertierungs- und einen Teil der Portokosten sparen können. Die Telekom will pro De-Mail 39 Cent berechnen, Unternehmen aber Rabatte einräumen. Die Identifizierung der Nutzer will die Telekom in ihren Shops und mit dem neuen Personalausweis über das Internet vornehmen. Web.de und GMX wollen voraussichtlich im zweiten Quartal 2012 mit der Identifizierung der Nutzer starten, eine breite Markteinführung ist für das zweite Halbjahr geplant. Da die Deutsche Post mit ihrem ePostbrief ein Konkurrenzangebot macht, versuchen die De-Mail-Anbieter, das Post-Ident-Verfahren der Deutschen Post zur Nutzeridentifizierung zu umgehen.

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Vanger 07. Mär 2012

Länge der Adresse: FAIL 39ct für eine E-Mail: FAIL Mal ehrlich: Wer diesen Dienst nutzt...

elgooG 07. Mär 2012

Ja, die sind schon fast so lang wie mancher Java Namespace. ;D

omabruder 07. Mär 2012

ich denke das der größte vorteil der de-mail ist das sie rechtlich so wie ein normaler...

omabruder 06. Mär 2012

genau. neuer personla ausweis muss bei jedem de-Mail Provider angeboten werden, dies ist...



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