DDR4-4000: Gskills neuer Arbeitsspeicher taktet mit 2 GHz

Das ist Rekord: Gskills Trident-Z-Arbeitsspeicher läuft mit zwei GHz und damit fast doppelt so flott wie es die offiziellen DDR4-Spezifikationen vorsehen. Die Module sind vor allem für Übertakter gedacht, die sich ein Haswell-EP- oder Skylake-System kaufen möchten.

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Die neuen Trident-Z-Module laufen mit 2 GHz.
Die neuen Trident-Z-Module laufen mit 2 GHz. (Bild: Gskill)

Der Speicherhersteller Gskill hat neuen DDR4-RAM vorgestellt, der für bis zu zwei GHz ausgelegt ist. Die Module des Trident-Z-Speichers sind folgerichtig für DDR4-4000 spezifiziert und richten sich an Nutzer, die ihrem System auch das letzte Quäntchen Leistung entlocken möchten. Voraussetzung für derart schnellen Speicher ist ein Rechner mit einem Haswell-EP- oder einem Skylake-Prozessor wie dem Core i7-5960X oder dem kommenden Core i7-6700K.

  • Übersicht der neuen Trident Z (Bild: Gskill)
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  • Trident Z (Bild: Gskill)
  • Trident Z (Bild: Gskill)
Übersicht der neuen Trident Z (Bild: Gskill)
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Aktuell ist DDR4-2133-Speicher mit 1.066 MHz das schnellste vom Normierungsgremium Jedec abgesegnete RAM - alles, was flotter ist, wurde bisher nicht spezifiziert und fällt daher unter Overclocking. Wer Gskills DDR4-4000 mit einem für DDR3-2133 vorgesehenen Core i7-6700K nutzt, übertaktet nämlich den integrierten Speichercontroller des Chips.

Um überhaupt eine so hohe Taktfrequenz zu erreichen, musste Gskill die Latenzen der Trident-Z-Module auf vergleichsweise langsame 19-25-25 reduzieren und die Betriebsspannung auf 1,35 bis 1,4 Volt erhöhen. Für DDR4-2133 sieht die Jedec deutlich schärfere Latenzen von 15-15-15 bei einer niedrigen Spannung von 1,2 Volt vor.

  • Übersicht der neuen Trident Z (Bild: Gskill)
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  • Trident Z (Bild: Gskill)
  • Trident Z (Bild: Gskill)
Übersicht der neuen Trident Z (Bild: Gskill)

Die meisten Anwendungen im Consumer-Segment profitieren nicht von extrem hochtaktendem Arbeitsspeicher, zumindest wenn nur der Prozessor darauf zugreift und eine dedizierte Grafikkarte verwendet wird. Ausnahmen sind Packprogramme wie 7-Zip oder Spiele wie Starcraft 2. Anders sieht es aus, wenn integrierte Grafikeinheiten wie die von Skylake verwendet werden, die über keinen eigenen Videospeicher verfügen. Solche iGPUs legen erfahrungsgemäß mit schnellerem Speicher messbar an Geschwindigkeit zu.

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Gskill verkauft die Trident Z als Kits mit je zwei oder vier Modulen mit einer Geschwindigkeit von DDR4-2800 bis DDR4-4000. Die kleineren Versionen sind mit einer Gesamtkapazität von bis zu 64 GByte verfügbar, die schnellsten mit acht GByte. Offenbar schaffen nur wenige Chips die 2 GHz.

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HubertHans 01. Aug 2015

Und auch hier: Wo ist die Commandrate?

HubertHans 01. Aug 2015

Haste Commandrate mit einberechnet? *Hust*

MartinPaul 30. Jul 2015

Nicht zu vergessen... Sollte! Der Speicher mal arbeiten müssen ist das "spulenfiepen" der...

Moe479 29. Jul 2015

stimmt irgendwie ist die nanosekunden angabe im speichermarkt nach dem edo-ram...



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