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Nachdem die Hardware nun wie gewünscht funktioniert, muss ich mich als Nächstes um die Software kümmern. Die 4 KByte ROM des Z1013 enthalten ein minimales Monitorprogramm. Mit diesem können Speicherbereiche ausgelesen, beschrieben, kopiert, auf Kassette gespeichert und von dort geladen werden. Weder ein Basic noch ein Assembler sind integriert. Software gab es damals auf Kassetten oder auf Steckmodulen, den passenden Modulträger (Erweiterungsbauteil) vorausgesetzt. Ich habe weder das eine noch das andere.

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Und wieder einmal hilft die wirklich gute und umfangreiche Dokumentation. Im Handbuch II Teil B gibt es neben einer kurzen Beschreibung der U880/Z80-Befehle, einer Tabelle der Speicheraufteilung, Steckerbelegungen, Zeichentabellen, einer Übersicht der verwendeten Schaltkreise mit Schaltbild und Funktion sowie Zeitablaufdiagrammen für Takt- und Steuersignale auch mehrere Programme zum Eingeben. Sie sind als hexadezimales Speicherabbild zum einfachen Eingeben mit dem Monitorprogramm abgedruckt. Unter anderem dabei sind ein Reassemblierer und ein einfacher Basic-Interpreter. Ich habe also die Freude, auf der haptisch katastrophalen Tastatur mehrere KByte Hex-Werte abzutippen. Zum Glück kann ich meine Eingaben ja nun auf Kassette speichern.

Was kommt als Nächstes?

Da ich mittlerweile auch stolzer Besitzer einer Erika 3004 electronic (eine Schreibmaschine) bin, deren Tastatur nicht ganz zufällig kompatibel zur ebenfalls verwendbaren 8-x-8-Tastaturmatrix ist und obendrein auch noch eine (serielle) V.24-Schnittstelle besitzt, stehen die nächsten Schritte soweit fest.

Als Erstes wird die Folientastatur durch die Schreibmaschinentastatur ersetzt. Dann wird ein vernünftiges Gehäuse gesucht oder gleich das Gehäuse der Erika verwendet. Anschließend wird ein geregeltes Netzteil angeschlossen, das +12 V, +5 V, -5 V und -12 V liefert, da der Spannungsregler auf der Platine sehr heiß und das auf Dauer in einem Gehäuse nicht gutgehen wird. Dann wird der Modulträger nachgebaut, um KC87-Module nutzen zu können. Und schließlich wird die Erika-Schreibmaschine über die V.24-Schnittstelle als Drucker verwendet.

Ich habe noch viel vor mit meinem Z1013. Er steht auf meinem Schreibtisch neben meinem Arbeitsrechner. Er ist einfach da, auch wenn ich an etwas ganz anderem arbeite. Und der 14 Jahre alte Junge ist damit irgendwie nur einen Meter entfernt.

 ... und dann läuft er endlich!
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freddx12 30. Jul 2018

But can it run Crisis?

Geigenzaehler 27. Jul 2018

Wirklich schoener Artikel, ja. Und natuerlich kenn ich das Gefuehl von damals und heute...

uschatko 26. Jul 2018

Probiere es aus, kauf Dir einen Raspberry-Pi oder einen anderen Rechner von der Sorte...

uschatko 26. Jul 2018

Blödsinn, nicht in den 80ern. Da hatte ich als Lehrling schon 180 Mark. Als...

Shred 24. Jul 2018

Ich habe kürzlich noch alte Kassetten digitalisiert, die über 30 Jahre alt sind. Das...


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