Abo
  • Services:

DDoS-Attacke: Feedly wird erpresst

Der Newsreader Feedly ist für zahlreiche Nutzer aktuell nicht erreichbar. Grund ist eine DDoS-Attacke, mit der das Unternehmen erpresst wird. Evernote hat aktuell das gleiche Problem. Feedly ist mittlerweile wieder erreichbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Feedly ist Opfer einer erpresserischen DDoS-Attacke.
Feedly ist Opfer einer erpresserischen DDoS-Attacke. (Bild: Feedly)

Nutzer des RSS-Readers Feedly können aktuell nicht mehr auf ihr Konto zugreifen. Den Feedly-Machern zufolge hat eine DDoS-Attacke die Server lahmgelegt, weshalb der Service für zahlreiche Nutzer nicht abrufbar ist. Auch unsere Redaktionskonten sind nicht erreichbar, über externe Programme wie die Android-App gReader ist eine Verbindung ebenfalls nicht möglich.

Angreifer will Geld haben

Stellenmarkt
  1. WBS GRUPPE, Berlin
  2. BüchnerBarella Holding GmbH & Co. KG, Gießen

Hinter dem Angriff steckt offenbar eine Erpressung: Über das offizielle Blog erklärt Feedly, dass der Angreifer Geld von dem Unternehmen haben will, damit die Attacke gestoppt werde. Darauf wollen die Feedly-Macher aber nicht eingehen: "Wir haben abgelehnt, darauf einzugehen, und arbeiten mit unseren Netzwerkanbietern daran, die Auswirkungen des Angriffs so gut es geht abzumildern", erklären sie. Gleichzeitig werde mit der Polizei und anderen Betroffenen zusammengearbeitet.

Auch der Notizdienst Evernote ist in der vergangenen Nacht Opfer eines DDoS-Angriffes geworden, laut dem Unternehmen wird aktuell an einer Lösung des Problems gearbeitet. Ob der Angreifer bei Evernote und Feedly identisch ist, ist unklar - die zeitliche Nähe der beiden Vorfälle legt das allerdings durchaus nahe. Es ist nicht bekannt, ob Evernote ebenfalls erpresst wird.

Eine DDoS-Attacke schickt übermäßig viele sinnlose Anfragen an einen Host, bis dieser die normalen Anfragen nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr beantworten kann. Auf diese Weise können Internetseiten oder Webdienste wie Feedly lahmgelegt werden, ohne dass ein Hackerangriff auf das eigentliche System durchgeführt wird.

Evernote bereits wieder nutzbar

Wie lange es dauern wird, bis Feedly wieder erreichbar ist, ist unklar. Evernote ist teilweise wieder nutzbar, wir können zumindest mit unserem Redaktionskonto wieder darauf zugreifen.

Nachtrag vom 12. Juni 2014, 11:47 Uhr

Nach einem Ausfall von knapp 24 Stunden ist Feedly wieder erreichbar. Erfreulicherweise wurden die Feed-Daten weiterhin gesammelt, so dass keine Informationen verloren gegangen sind.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 94,90€ + Versand mit Gutschein QVO20
  2. 199€ + Versand

Sharkuu 12. Jun 2014

warum kann ich dann unsinn machen? wenn ich unsinn machen kann, kann ich auch sinn...

serra.avatar 11. Jun 2014

die haben doch die Steuersünder CD, ist lukrativer und Höneß langweilt sich dann nicht so...


Folgen Sie uns
       


Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview

Der deutsche Pressesprecher von Huawei erklärt den Umgang mit Spionagevorwürfen.

Huawei zu Spionagevorwürfen im Golem.de Interview Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
Linux
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Von Fabian A. Scherschel

  1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
  2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
  3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /