• IT-Karriere:
  • Services:

DDos-Angriffe: Spamhaus-Attacke erschüttert das Internet nicht

Der DDoS-Angriff auf die Spamhaus-Server soll so massiv gewesen sein, dass das weltweite Internet davon betroffen war. Tatsächlich waren die Angriffe zwar grafisch sichtbar, Ausfälle dürfte es aber kaum gegeben haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Am Tag des DDoS-Angriffs auf Spamhaus ist ein Ansteig des Internet-Traffics sichtbar.
Am Tag des DDoS-Angriffs auf Spamhaus ist ein Ansteig des Internet-Traffics sichtbar. (Bild: Internet Traffic Report)

Die jüngsten DDoS-Angriffe gegen Spamhaus sollen weltweite Ausfälle im Internet ausgelöst haben. Tatsächlich lässt sich eine einzelne Spitze in Aufzeichnungen zum Traffic feststellen. Massive Störungen dürfte es aber deshalb kaum gegeben haben.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Süwag Energie AG, Frankfurt am Main

Spamhaus verwaltet schwarze Listen, in denen die IP-Adressen diverser Spam-Anbieter vermerkt werden. Auf diesen landete auch ein Kunde des Webhosters Cyberbunker. Daraufhin folgte ein massiver DDoS-Angriff auf Spamhaus. Spamhaus rief das Unternehmen Cloudflare zu Hilfe, den Anbieter eines Content Delivery Networks. Mit Hilfe der Anycast-Technologie verteilte Cloudflare die DDoS-Pakete auf seine Server weltweit, um den Angriff abzumildern. Die DDoS-Angriffe hätten aber das weltweite Internet kaum beeinträchtigt, schreibt Gizmodo.

Cloudflares Eigenwerbung

Der Angriff soll so massiv gewesen sein, dass er zu Ausfällen weltweit geführt hat. Die New York Times berichtet, dass unter anderem der Video-on-Demand-Dienst Netflix davon betroffen war. Zahlreiche Webseiten seien zeitweilig nicht erreichbar gewesen. Cloudflare spricht in einem neuen Blogeintrag von andauernden DDoS-Angriffen, die bis zu 300 Gigabit pro Sekunde auf die Server von Spamhaus eingingen. Zunächst waren es 75 Gbps, später 85. Cloudflare bezeichnete den Angriff als den "größten in der bisherigen Geschichte des Internets", sprach von Cyberterrorismus und verglich die DDoS-Attacke mit einem nuklearen Angriff.

Gizmodo hakte bei Renesys nach, die den Traffic im Internet überwachen. Laut Renesys könne ein Angriff mit 300 Gbps den weltweiten Traffic kaum beeinflussen. Als Vergleich gibt Renesys den Datendurchsatz am großen Internetknoten DE-CIX in Frankfurt an. Dort werden täglich Spitzen von bis zu 2,5 Terabit pro Sekunde registriert. Ihren Daten zufolge war der "lokale Angriff nicht weltweit spürbar." Auf der Webseite des Internet Traffic Reports hingegen sind zu dem Zeitpunkt des Angriffs am 21. März 2013 tatsächlich ein deutlicher Anstieg des Traffics und gleichzeitig ein Einbruch in den Antwortzeiten zu sehen. Sie dürften aber kaum die beklagten Ausfälle im Internet ausgelöst haben. Eben ein ganz normaler Tag im Netz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-74%) 15,50€
  3. 52,99€
  4. 20,49€

jt (Golem.de) 28. Mär 2013

Ist korrigiert. Grüße aus dem Terrarium.

dudida 28. Mär 2013

Wohlgemerkt als "hunderte, oder tausende von Servern", nicht nur einer. ;-)


Folgen Sie uns
       


The Outer Worlds - Fazit

Das Rollenspiel The Outer Worlds schickt Spieler an den Rand der Galaxie. Es erscheint am 25. Oktober 2019 und bietet spannende Missionen und Action.

The Outer Worlds - Fazit Video aufrufen
Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

    •  /