Abo
  • Services:
Anzeige
Die Zentrale der Bundesnetzagentur in Bonn
Die Zentrale der Bundesnetzagentur in Bonn (Bild: Bundesnetzagentur)

DDoS-Angriffe: Provider sollen im Kampf gegen Botnetze helfen

Die Zentrale der Bundesnetzagentur in Bonn
Die Zentrale der Bundesnetzagentur in Bonn (Bild: Bundesnetzagentur)

Wer Teil eines Botnetzes ist, soll darüber künftig von seinem Provider informiert werden. Das fordert die Bundesnetzagentur - und schreckt auch vor drastischen Ankündigungen nicht zurück.

Die Bundesnetzagentur fordert von den Telekommunikationsanbietern in Deutschland, mehr Verantwortung im Kampf gegen Botnetze zu übernehmen. In den vergangenen Monaten wurden Botnetze gezielt für DDoS-Angriffe genutzt, aber auch bei der Verteilung von Malware wie der Ransomware Locky sind sie oft das Mittel der Wahl.

Anzeige

"Die Gefahr durch Botnetze, die unerkannt fremde Computer für kriminelle Machenschaften ausnutzen, darf nicht unterschätzt werden. Es ist ein Anliegen der Bundesnetzagentur, die Polizei in ihrem Kampf gegen Botnetze zu unterstützen", saget Wilhelm Eschweiler, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Künftig will die Agentur Kontrollen bei den Telekommunikationsanbietern durchführen und prüfen, ob diese Störungen und Angriffe durch Botnetze ihren Kunden auch mitteilen - dazu sind sie verpflichtet.

Verpflichtungen nach dem IT-Sicherheitsgesetz

Dafür verantwortlich ist das neue IT-Sicherheitsgesetz, das seit Juli 2015 in Kraft ist. Demnach müssen Kunden, wenn es technisch möglich und zumutbar ist, auf "angemessene, wirksame und zugängliche technische Mittel hingewiesen werden, mit denen sie diese Störungen erkennen und beseitigen können".

In der vergangenen Woche hatte das Mirai-Botnetz aus unsicher konfigurierten IoT-Geräten unter anderem die Webseite des Sicherheitsforschers und Journalisten Brian Krebs angegriffen und sogar den DDoS-Schutz-Anbieter Akamai dazu gebracht, den Vertrag mit Krebs aufzulösen.

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass es im Extremfall möglich sein soll, den Netzzugang infizierter Geräte so zu beschränken, dass keine weiteren Angriffe mehr durchgeführt werden können. Viele Nutzer würden durch so eine Maßnahme aber sicher überrascht, weil ihnen oft gar nicht bewusst ist, dass ihre Geräte für Angriffe missbraucht werden. Dies zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei weit verbreiteten Geräten wie Routern sichere Standardeinstellungen von Herstellerseite zu implementieren, um Sicherheitsrisiken vorzubeugen.


eye home zur Startseite
Crass Spektakel 08. Okt 2016

IP-Spoofing ist für den Provider extrem einfach zu erkennen und führt schon heute bei...

Crass Spektakel 08. Okt 2016

Im konkreten Fall des SaN-Angebotes wurden z.B. Zugriffe auf bekannte Spam-Provider oder...

DxC 07. Okt 2016

Ich finde 5 Tage als Warnfrist angemessen. Selbst wenn es einen Angriff nicht verhindert...

Sharra 07. Okt 2016

Ist es. Wird kaum genutzt, weil zu umständlich. Die meisten Viren arbeiten ohne.

der_wahre_hannes 07. Okt 2016

Eine wahre Aussage ist "einfach nur unlogisch"? Das finde ich unlogisch. LESEN kann OS...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. SVB-Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör GmbH, Bremen
  3. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Robert Bosch Packaging Technology GmbH, Crailsheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 129,99€ (219,98€ für zwei)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       


  1. Bpfilter

    Linux-Kernel könnte weitere Firewall-Technik bekommen

  2. Media Broadcast

    Freenet TV kommt auch über Satellit

  3. Blizzard

    Update und Turnier für Warcraft 3 angekündigt

  4. EU-Urheberrechtsreform

    Kompromissvorschlag hält an Uploadfiltern fest

  5. Desktop-Modi im Vergleich

    Fast ein PC für die Hosentasche

  6. Android 8.0

    Samsung verteilt Oreo-Upgrade wieder für Galaxy S8

  7. Bilanzpressekonferenz

    Telekom bestätigt Super-Vectoring für dieses Jahr

  8. Honorbuddy

    Bossland muss keine Millionen an Blizzard zahlen

  9. Soziale Netzwerke

    Twitter sperrt Tausende verdächtige Accounts

  10. Qualcomm

    802.11ax-WLAN kann bald in Smartphones kommen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Star Trek Discovery: Die verflixte 13. Folge
Star Trek Discovery
Die verflixte 13. Folge
  1. Star Trek Bridge Crew Sternenflotte verlässt Holodeck

Materialforschung: Stanen - ein neues Wundermaterial?
Materialforschung
Stanen - ein neues Wundermaterial?
  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

Samsung C27HG70 im Test: Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
Samsung C27HG70 im Test
Der 144-Hz-HDR-Quantum-Dot-Monitor
  1. Volumendisplay US-Forscher lassen Projektion schweben wie in Star Wars
  2. Sieben Touchscreens Nissan Xmotion verwendet Koi als virtuellen Assistenten
  3. CJ791 Samsung stellt gekrümmten Thunderbolt-3-Monitor vor

  1. Re: Meine Ansicht zu dem Ganzen:

    Muhaha | 16:07

  2. Re: Urteile aus den USA können getrost ignoriert...

    trolling3r | 16:06

  3. Re: Es wird Zeit für WC4

    ArcherV | 16:05

  4. Glasfaser und 1GB geht die Telekom am Arsch vorbei

    solary | 16:03

  5. Re: Ich wäre mal froh um VDSL 100

    hackgrid | 16:03


  1. 15:21

  2. 15:03

  3. 13:12

  4. 12:40

  5. 12:07

  6. 12:05

  7. 12:01

  8. 11:50


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel