Minderjährige Cyberkriminelle keine Ausnahme
Die App DB Navigator und auch die Website bahn.de waren zwei Tage lang aufgrund von DDoS-Angriffen nur eingeschränkt verfügbar. Störungen gab es unter anderem beim Auskunfts- und Buchungssystem.
Für beide nutzt die Bahn Infrastruktur von Amazon Web Services . Der Bahn zufolge soll es so möglich sein, bei Lastspitzen flexibel Serverkapazitäten hinzuzuschalten.
Die bei den DDoS-Angriffen Mitte Februar ausgelösten Lastspitzen ließen sich jedoch nicht auffangen, wobei AWS in einer Stellungnahme betonte, dass der Angriff die eigene Infrastruktur nie erreicht habe. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stufte die DDoS-Attacke indes als ungewöhnlich groß ein. Dem WDR sagte die BSI-Chefin Claudia Plattner(öffnet im neuen Fenster) , der Angriff habe "keine alltägliche Dimension" gehabt.
Minderjährige Cyberkriminelle sind indes keine Ausnahme. In den vergangenen Jahren sorgten unter anderem die Gruppen Lapsus und Scattered Spider für Schlagzeilen – unter anderem aufgrund des geringen Alters ihrer Mitglieder, die von Strafverfolgern ermittelt werden konnten.
Schon 2024 wiesen Experten auf der RSA-Sicherheitskonferenz darauf hin(öffnet im neuen Fenster) , dass in den USA das Durchschnittsalter von Verhafteten allgemein bei 37 Jahren liege – im Bereich Cyberkriminalität jedoch bei 19 Jahren.
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