Abo
  • Services:

DBOpenData: Deutsche Bahn gibt erste Fahrplandaten frei

Über eine API stellt die Deutsche Bahn die Fahrplandaten des Fernverkehrs unter einer Creative-Commons-Lizenz bereit. Das Angebot wird vermutlich ausgeweitet, bietet aber keine Echtzeitdaten, sondern nur Sollzeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Deutsche Bahn stellt Fahrplandaten frei zur Verfügung.
Die Deutsche Bahn stellt Fahrplandaten frei zur Verfügung. (Bild: Geralt/Pixabay.com/CC0 1.0)

Im OpenData-Portal der Deutschen Bahn stehen bereits unterschiedliche Informationen zur Infrastruktur des Unternehmens zur Verfügung. Erst vergangene Woche ist eine Liste sämtlicher Haltestellen veröffentlicht worden. Wegen der damit gesammelten "positiven Erfahrungen" stehen nun auch erstmals Fahrplandaten über eine API des Portals bereit.

Stellenmarkt
  1. Gentherm GmbH, Odelzhausen
  2. ColocationIX GmbH, Bremen

Die Daten können unter der Creative-Commons-Lizenz CC-BY 4.0 genutzt werden und umfassen die Ankunfts- sowie Abfahrtzeiten an den Bahnhöfen sowie den Zuglauf, das heißt, die Strecke einer Verbindung wie etwa Leipzig-Berlin-Hamburg mit den Bahnhofshalten. Zunächst beschränkt sich das Angebot in einer Betaphase aber nur auf den Fernverkehr.

Digitale Aushänge statt Echtzeitverkehr

Darüber hinaus weist die Bahn in ihrer kurzen Ankündigung explizit darauf hin, dass es sich hierbei um die "Soll-Fahrplandaten" handelt. Im Grunde ist dies also eine digitale Version der großen gelben und weißen Aushänge in den Informationskästen der Bahnhöfe. Echtzeitdaten, die zum Beispiel auch Verspätungen miteinbeziehen, sind demnach von dem Angebot noch ausgenommen.

Es ist davon auszugehen, dass die Bahn die Menge der bereitgestellten Fahrplandaten künftig erweitern und diese Informationen auch für Regionalzüge und den S-Bahn-Verkehr anbieten wird, sofern sich die Offenlegung als erfolgreich erweist. Ob irgendwann auch Echtzeitdaten frei zur Verfügung angeboten werden, bleibt jedoch abzuwarten. Immerhin zeigt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VVB) mit seiner Livekarte seit inzwischen zwei Jahren, dass derartige Informationen sinnvoll eingesetzt werden können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote

tomatentee 29. Feb 2016

Den Artikel grad gesehen, mir gedacht: "Cool, kann man eventuell was mit machen". Erster...

Bitschnipser 28. Feb 2016

Das ist nur dann ein Problem, wenn das mit... hrmmm... *räusper*... einer "gewissen...

bithunter_99 26. Feb 2016

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg heißt VBB


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /