Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.

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Artwork von Days Gone
Artwork von Days Gone (Bild: Sony)

Es fängt mit einem Abschied an. Gleich am Anfang von Days Gone bringen wir - ausgerechnet in der Stadt Farewell - unsere schwer verletzte Freundin Sarah zu einem Rettungshubschrauber. Eigentlich wäre noch ein Platz für uns frei, aber wir bleiben, um unserem ebenfalls verletzten Kumpel Boozer zu helfen. Der grundanständige Kerl mit dem fast vollständig tätowierten Kopf hätte ohne uns doch keine Chance!

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Nach dieser Entscheidung beginnt in dem Actionspiel, das bei dem Sony-Entwicklerstudio Bend exklusiv für die Playstation 4 entsteht, das große Abenteuer in einer offenen Welt. Wir spielen den Biker und Kopfgeldjäger Deacon St. John - ein harter, aber im Kern eben doch sehr umgänglicher und netter Typ, den wir aus der Schulterperspektive steuern.

Was wir rasch feststellen: Die Welt in Days Gone ist aus den Fugen geraten. So etwas wie den Staat gibt es nicht mehr, seit sich ein Großteil der Bevölkerung in Zombies verwandelt hat - und sich der Rest mit Überfällen oder sonstigen Gaunereien mehr schlecht als recht am Leben hält. Warum das alles so ist, wissen wir nicht, sondern erfahren es vermutlich im Verlauf der Handlung.

Beim Anspielen ist uns sehr positiv aufgefallen, wie stimmig die Welt durch diese unterschiedlichen Fraktionen wirkt. Auf Seiten der Untoten gibt es nicht nur den langsam auf uns zuwankenden Standardzombie, den wir übrigens mit blendender Taschenlampe noch weiter ausbremsen und mit wenigen Schüssen aus der Schrotflinte erledigen können. Sondern wir lernen auch die Krabbler kennen - affenähnliche Wesen, die uns nicht sofort angreifen, sondern uns beobachten und erst bei Nacht attackieren, oder wenn unsere Gesundheit sowieso schon angeschlagen ist.

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Aufseiten der noch gesunden Menschen haben wir es ebenfalls mit mehreren Fraktionen zu tun: Es gibt einfache Räuber, andere Motorradgangs und auch Verbündete wie die Bande eines gewissen Copeland - für den wir allerlei Aufträge absolvieren, auch wenn uns der Typ nicht unbedingt geheuer ist. Auch wenn wir Days Gone nur etwas mehr als zwei Stunden spielen konnten, haben wir uns nach dieser Zeit doch schon mitten in einer Vielzahl von Konflikten zwischen den Gruppen befunden und fanden das spannend!

Das Gameplay hat auf uns einen abwechslungsreichen Eindruck gemacht. Ein wesentliches Element sind Fahrten mit dem Motorrad, die eine gelungene Mischung aus zugänglicher Steuerung und Anspruch darstellen. Die Bikes sind nicht übertrieben empfindlich - aber wir müssen uns schon konzentrieren und aufpassen, dass wir nicht gegen Bäume donnern oder einen Abhang hinunterfahren.

Um unser Motorrad dreht sich dann auch gleich der erste größere Einsatz: Nach einer Verfolgungsjagd stellen wir fest, dass unsere Benzinpumpe einen Schuss abbekommen hat. Zufällig kennen wir eine Werkstatt in der Nähe, nämlich Crazy Willis. Dort donnert Boozer auf seinem Bike vorbei, um einen Großteil der Zombies abzulenken, während wir uns schleichend auf die Suche nach der Pumpe machen.

  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
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  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
  • Artwork von Days Gone (Bild: Sony)
Artwork von Days Gone (Bild: Sony)

Dabei können wir immer wieder Zombies von hinten angreifen und so ohne Gefahr für uns ausschalten. Irgendwann haben wir das Ersatzteil dann gefunden - was natürlich nicht das Ende unserer Probleme darstellt. Die Handlung ist aufwendig in Zwischensequenzen erzählt - in denen es übrigens viele Momenten gibt, die nichts für zart besaitete Naturen sind. Trotzdem schafft es Days Gone mit seinen sympathischen Figuren irgendwie, eine positive Atmosphäre aufzubauen. Mit der düsteren Stimmung von Fallout 4 oder anderen postapokalyptischen Games hat das Programm jedenfalls wenig zu tun.

Die Bedienung ist unkompliziert. Wenn wir genug Ressourcen haben, können wir Medizin über ein einfaches Kreismenü herstellen. Auf der Übersichtskarte können wir Orte und Missionen anklicken, um dann auf der Minimap eine Navigationslinie angezeigt zu bekommen. Wenn wir allein sind, helfen uns Freunde und Verbündete teilweise über Funk mit Sprachausgabe weiter.

Days Gone soll am 26. April 2019 erscheinen, und zwar nur für die Playstation 4. Die Sprachausgabe wirkt professionell, allerdings gab es in der angespielten Vorabversion noch kleinere Abmischungsprobleme - die sollten bis zur finalen Veröffentlichung allerdings behoben sein.

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