Daymak Spiritus: Elektroauto macht Krypto-Mining auf drei Rädern

Der Daymak Spiritus(öffnet im neuen Fenster) ist ein Elektroauto mit drei Rädern und zwei Sitzplätzen. Es soll eine ähnliche Straßenlage wie ein Gokart haben und ist das erste Auto des Unternehmens, das durch Elektrofahrräder und E-Roller bekanntwurde.
Der neu vorgestellte Prototyp(öffnet im neuen Fenster) sieht von vorn aus wie ein normaler Sportwagen, erst ein Blick auf das Heck offenbart, dass hier ein extravagantes Fahrzeug geschaffen wurde. Hinten steht der Spiritus auf nur einem Rad. Das erlaubt eine tropfenförmige Karosserieform, die besonders windschnittig sein soll. Die dürfte eine wichtige Eigenschaft sein, um die angegebene Reichweite von 290 km zu erzielen. Nicht zu vergessen sind die Flügeltüren, die den Ein- und Ausstieg erleichtern sollen.
Der Daymak Spiritus soll Kryptowährungen schürfen, während er geparkt ist. Wie sich das auf die Reichweite auswirkt, verriet der Hersteller nicht. Die Verwaltung soll über eine eigene Software namens Daymak Nebula(öffnet im neuen Fenster) funktionieren, die auch ein Wallet und eine Smartphone-App beinhaltet.
Die Basisversion des Spiritus soll laut Daymak rund 20.000 US-Dollar kosten und eine Leistung von 75 kW erreichen. Angeblich gibt es bereits 25.000 Vorbestellungen, die aber unverbindlich sind. Die Interessenten mussten nur 100 US-Dollar anzahlen. Für das Fahrzeug wird seit dem Frühjahr 2021 geworben. Auf dem Heck ist ein Solarzellen-Panel aufgebracht.
Neben dem Basismodell mit einem 36-kW-Akku ist noch eine besser ausgestattete Variante namens Spiritus Ultimate mit 147 kW Leistung und einem Akku mit 80 kWh geplant. Das Basismodell soll eine Höchstgeschwindigkeit von rund 135 km/h erreichen, Ultimate soll es auf 209 km/h bringen und in 1,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen können. Beim Ultimate soll dank größerem Akku eine Reichweite von rund 480 km erzielt werden. Auf Airbags oder eine Klimaanlage müssen Nutzer nicht verzichten.
Wie immer ist bei solchen Angaben von Startups eine gehörige Portion Skepsis angebracht, zumal das Unternehmen bislang keine Autos produzierte. Der Hersteller will die ersten Fahrzeuge 2023 ausliefern.



