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Verfügbarkeit und Fazit

Der Daydream-View-Betrachter kostet bei Google und bei der Telekom 70 Euro. Der Bluetooth-Controller ist im Preis mit inbegriffen. Um Daydream nutzen zu können, benötigen Käufer des View-Headsets ein Smartphone, auf dem die Daydream-App läuft. Ganz sicher funktioniert das auf einem Gerät mit dem Daydream-Ready-Zertifikat.

  • Der VR-Betrachter Daydream View mit eingelegtem Pixel XL und dem Controller (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Controller des Daydream View ermöglicht es, bequem durch Menüs und Apps zu navigieren und Spiele zu spielen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone wird vorne in den Daydream-Betrachter eingelegt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Linsen des Daydream View sind nicht einstellbar - wir konnten den Betrachter aber auch bequem mit Brille nutzen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klappe wird mit einem Gummiband gehalten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone - hier ein Pixel XL - wird vor die Linsen geklemmt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der View-Betrachter bietet eine Halterung, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... in der der Controller verstaut werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das weiche Material der Augenmuschel kann herausgenommen werden, um es zu reinigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der View-Betrachter bietet eine Halterung, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Fazit

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Daydream hat trotz einiger Schwächen im Test überzeugen können - für 70 Euro bekommt man keine bessere Virtual-Reality-Erfahrung geboten. Das liegt zum großen Teil an dem Controller, der auch ohne externe Kamera erkannt wird, und am zuverlässigen Head-Tracking. Dadurch lässt sich bequem durch die Menüs und Apps navigieren, zudem ermöglicht der Controller ein Spielerlebnis, das wir dem preiswerten System nicht zugetraut hätten.

Ganz fehlerfrei ist die Technologie allerdings nicht: Wir müssen regelmäßig den Controller neu ausrichten. Außerdem flimmert das Bild bei einigen Apps stellenweise. Der Daydream View ist für uns von der Konstruktion her nicht komplett durchdacht, das Befestigungsband ist zu hoch angebracht.

Unsere Schlussfolgerung, dass Daydream die beste günstige VR-Umgebung bietet, basiert natürlich auf der Prämisse, dass sich das System bei den kommenden Android-Smartphones im Topbereich durchsetzen wird. Ein gutes Smartphone benötigt der Nutzer auf jeden Fall - Cardboard hingegen lässt sich auch mit einem schwächeren Gerät nutzen. Unklar ist zu diesem Zeitpunkt noch, inwieweit Besitzer älterer Smartphones Daydream nutzen können.

Sollte Daydream exklusiv unter Android 7.0 nutzbar sein, dürfte die Plattform den meisten Nutzern erst einmal nicht viel bringen. Momentan hat die aktuelle Version von Googles Betriebssystem einen Marktanteil von nur 0,3 Prozent. Daydream gefällt uns zweifelsfrei sehr gut und ist der günstigste Einstieg in höherwertigere VR; das hängt aber stark von der Verfügbarkeit der Plattform ab - und ob der Nutzer bereits ein entsprechendes Smartphone besitzt.

 Zum Daydream-Start etwas Kultur
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Dwalinn 14. Nov 2016

Man darf das ganze nicht zu eng sehen. Ich finde Smartphone VR ganz okay, Für ne Runde...

Hotohori 11. Nov 2016

Das GearVR ist auch nicht teurer geworden, im Gegenteil, sogar billiger. ;)

Hotohori 11. Nov 2016

Ja, und deswegen muss der Controller auch nicht ständig zentriert werden. ;)

Hotohori 11. Nov 2016

Wer generell meint mit Smartphones vernünftiges VR zu kriegen ist nicht mehr zu helfen...

gan 11. Nov 2016

Dazu hätte Google einfach auf die rückseitige vollständige Abdeckung des Smartphones...


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