Verfügbarkeit und Fazit
Der Daydream-View-Betrachter kostet bei Google und bei der Telekom 70 Euro. Der Bluetooth-Controller ist im Preis mit inbegriffen. Um Daydream nutzen zu können, benötigen Käufer des View-Headsets ein Smartphone, auf dem die Daydream-App läuft. Ganz sicher funktioniert das auf einem Gerät mit dem Daydream-Ready-Zertifikat.
Fazit
Daydream hat trotz einiger Schwächen im Test überzeugen können - für 70 Euro bekommt man keine bessere Virtual-Reality-Erfahrung geboten. Das liegt zum großen Teil an dem Controller, der auch ohne externe Kamera erkannt wird, und am zuverlässigen Head-Tracking. Dadurch lässt sich bequem durch die Menüs und Apps navigieren, zudem ermöglicht der Controller ein Spielerlebnis, das wir dem preiswerten System nicht zugetraut hätten.
Ganz fehlerfrei ist die Technologie allerdings nicht: Wir müssen regelmäßig den Controller neu ausrichten. Außerdem flimmert das Bild bei einigen Apps stellenweise. Der Daydream View ist für uns von der Konstruktion her nicht komplett durchdacht, das Befestigungsband ist zu hoch angebracht.
Unsere Schlussfolgerung, dass Daydream die beste günstige VR-Umgebung bietet, basiert natürlich auf der Prämisse, dass sich das System bei den kommenden Android-Smartphones im Topbereich durchsetzen wird. Ein gutes Smartphone benötigt der Nutzer auf jeden Fall - Cardboard hingegen lässt sich auch mit einem schwächeren Gerät nutzen. Unklar ist zu diesem Zeitpunkt noch, inwieweit Besitzer älterer Smartphones Daydream nutzen können.
Sollte Daydream exklusiv unter Android 7.0 nutzbar sein, dürfte die Plattform den meisten Nutzern erst einmal nicht viel bringen. Momentan hat die aktuelle Version von Googles Betriebssystem einen Marktanteil von nur 0,3 Prozent. Daydream gefällt uns zweifelsfrei sehr gut und ist der günstigste Einstieg in höherwertigere VR; das hängt aber stark von der Verfügbarkeit der Plattform ab - und ob der Nutzer bereits ein entsprechendes Smartphone besitzt.
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Man darf das ganze nicht zu eng sehen. Ich finde Smartphone VR ganz okay, Für ne Runde...
Das GearVR ist auch nicht teurer geworden, im Gegenteil, sogar billiger. ;)
Ja, und deswegen muss der Controller auch nicht ständig zentriert werden. ;)
Wer generell meint mit Smartphones vernünftiges VR zu kriegen ist nicht mehr zu helfen...