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Daydream: Google stellt eigenes VR-Konzept vor

Google I/O
Mit Daydream will Google Virtual Reality in Android N implementieren - zusammen mit einem eigenen VR-Headset und einem Controller. Google will zahlreiche Inhalte zum Start im Herbst 2016 bereitstellen, viele Details erinnern an die bereits etablierte Konkurrenz von Oculus.
/ Tobias Költzsch
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Google hat mit Daydream sein eigenes VR-Konzept für Android vorgestellt. (Bild: Stephen Lam/Reuters)
Google hat mit Daydream sein eigenes VR-Konzept für Android vorgestellt. Bild: Stephen Lam/Reuters

Konkrete Hardware hat Google jedoch noch nicht präsentieren können. Stattdessen wurde ein Referenzdesign für das Headset und den Controller vorgestellt, die von kooperierenden Herstellern als Ausgangsbasis genutzt werden sollen. Technische Details nannte das Unternehmen noch nicht.

Als Voraussetzung, um Daydream nutzen zu können, nennt Google ein Smartphone mit passenden Sensoren, einem guten Display und einem starken SoC - auch hier gibt es noch keine näheren Details. Wie bei Cardboard wird auch bei Daydream das Smartphone in das Headset gelegt. Anschließend wird der Nutzer von einer VR-Umgebung begrüßt, die an Oculus Home erinnert. Dort kann der Nutzer seine Inhalte auswählen.

Controller erinnert an Oculus

Die Bedienung wird durch einen Controller unterstützt. Das Referenzdesign erinnert an den Controller des Oculus Rift, anders als dieser besitzt er allerdings einen Gyrosensor und kann als Spielgerät genutzt werden - ähnlich wie eine Wiimote oder die Fernbedienung des aktuellen Apple TV.

Viele seiner eigenen Apps will Google auf die Nutzung mit dem VR-Headset ausrichten. So soll es einen VR-Play-Store geben sowie VR-Versionen von Play Movies und Youtube mit entsprechenden 3D-Inhalten. Auch Streetview soll Inhalte in 3D zeigen, Googles Foto-App soll ebenfalls VR-Fotos anzeigen können.

Daydream samt der Hardware soll im Herbst 2016 verfügbar sein. Preise oder konkrete Hersteller hat Google noch nicht genannt.


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