Daybreak Games: John Smedley tritt wohl wegen Hackerangriffen zurück

Hat das Hackerkollektiv Lizard Squad den Chef von Daybreak Games (früher: Sony Online Entertainment) zum Rücktritt gebracht? Es wirkt so - zumindest hat John Smedley eine Auszeit angekündigt, nachdem er und seine Firma massiv durch Angriffe unter Druck gesetzt wurden.

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John Smedley, Ex-Chef von Daybreak Games
John Smedley, Ex-Chef von Daybreak Games (Bild: Daybreak Games)

John Smedley, bislang Chef von Daybreak Games, ist von seinem Posten zurückgetreten. Gründe nennen weder das Unternehmen (das bis Februar 2015 als Sony Online Entertainment zu Sony gehörte) noch der Manager. Allerdings liegt die Vermutung nahe, dass Smedley zumindest auch wegen massiver Probleme mit Hackern - mutmaßlich das Kollektiv Lizard Squad - seinen Job aufgibt. Er will zunächst eine Auszeit nehmen und Daybreak Games dann in einer neuen Funktion zur Verfügung stehen. Seine Nachfolge tritt der bisherige COO Russell Shanks an.

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Daybreak Games hatte in den vergangenen Tagen unter DDoS-Angriffen gelitten. Spiele wie H1Z1 oder Planetside 2 waren nicht oder nur mit Problemen erreichbar. Hinter den Attacken stecken offenbar Mitglieder von Lizard Squad. Deren Zorn hatte sich Smedley unter anderem zugezogen, weil er die Strafen für einen finnischen Hacker - der zu Lizard Squad gehören soll - als viel zu niedrig bezeichnet hatte, so Venturebeat.com.

Der Finne soll unter anderem im August 2014 mit einer Bombendrohung für die Unterbrechung eines Flugs von American Airlines gesorgt haben. An Bord, und vermutlich das eigentliche Ziel der Drohung: John Smedley. Zuletzt soll es weitere, mehr oder weniger ernst zu nehmende Drohungen gegen den Manager und seine Familie gegeben haben. Vor einigen Tagen hatte Smedley bereits sein Nutzerkonto auf Twitter gelöscht, über das er sich immer wieder mit den Hackern angelegt hatte.

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