David Jaffe: God-Of-War-Erfinder ist sehr wütend über Sons of Sparta
Der Kratos im gerade veröffentlichten Sons of Sparta ist noch nicht der wütende Kriegsgott aus den zeitlich später angesiedelten Spielen. Genau das macht Serienerfinder David Jaffe wütend: In einem Video reagiert(öffnet im neuen Fenster) der frühere Entwickler ungewöhnlich scharf auf den Spin-off, stellenweise zeigt er sich regelrecht fassungslos.
Jaffe, kreativer Kopf hinter dem ersten God of War von 2005, prägte Figur und Ton der Reihe maßgeblich, arbeitet aber seit vielen Jahren nicht mehr daran.
Umso deutlicher fällt seine Reaktion aus: Er habe sich eigentlich genau so ein 2,5D-God of War gewünscht. Er verstehe nun aber "überhaupt nicht, warum dieses Spiel existiert" . Nach etwa einer Stunde habe er beschlossen, nicht weiterzuspielen.
Technisch sei das Spiel "nicht schlecht" und funktioniere ordentlich, betont er. Dennoch lautet sein Fazit: "Ich habe es gekauft. 30 Dollar. Ich mag es nicht. Ich empfehle es nicht."
Sein Ärger richtet sich vor allem gegen Tempo und Ton. Die Figuren würden ständig stehen bleiben und "reden und reden" , statt dass Action entstehe.
Besonders hart kritisiert er die Darstellung des jungen Kratos. Statt einer kompromisslosen Actionfigur sehe er "ein generisches Kind wie aus einer Kids-Serie" . Das empfinde er als Missverständnis der Marke und sogar als respektlos gegenüber Fans.
David Jaffe: Keine Experimente mit God of War!
Die Reihe sei groß geworden, weil unmittelbare Wucht und Gameplay im Mittelpunkt stünden – nicht lange Dialogpassagen. Entsprechend fordert er sinngemäß, Sony solle "aufhören, mit Kratos herumzuexperimentieren" .
Sons of Sparta ist ein kleinerer Ableger für rund 30 Euro, der Kratos' Jugend erzählt und das bekannte Actionprinzip in eine 2,5D-Struktur überführt. In Tests ( etwa bei Golem ) und bei der Community (derzeit 4,63 von Punkten im Playstation Store ) hat es ordentliche Wertungen bekommen.
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