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David Hill mit Thinkpad
David Hill mit Thinkpad (Bild: Lenovo)

David Hill: Wegbereiter des Retro-Thinkpads hört auf

David Hill mit Thinkpad
David Hill mit Thinkpad (Bild: Lenovo)

Der Vice President of Design tritt zurück: David Hill, einer der Köpfe hinter den Thinkpads, bleibt Lenovo dennoch erhalten. Er hat die ikonischen Business-Notebooks maßgeblich geprägt und vor zwei Jahren die Frage nach einem Retro-Thinkpad gestellt. Das mittlerweile angekündigte Sondermodell erscheint noch 2017.

David Hill hat bekannt gegeben, zum 30. Juni 2017 von seinem Posten als Vice President of Design zurückzutreten. Er arbeitet seit 1985 für IBM und wechselte im Zuge der Übernahme im Mai 2005 zu Lenovo. Seit 22 Jahren verantwortete Hill dort das Design der traditionsreichen Thinkpads, aber auch das anderer Systeme vom Supercomputer bis hin zu USB-Sticks.

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Das ursprüngliche Aussehen der Thinkpads mit schwarzem Gehäuse und dem ikonische rotem Trackpoint stammt jedoch von Richard Sapper. Der Deutsche hatte es 1992 entworfen und war noch 2012 am Design des Thinkpad X1 Carbon von 2013 beteiligt, Lenovos erstem Ultrabook aus der X-Reihe.

  • Retro-Thinkpad; das finale Gerät kann anders aussehen (Bild: Lenovo)
  • Retro-Thinkpad; das finale Gerät kann anders aussehen (Bild: Lenovo)
  • Retro-Thinkpad; das finale Gerät kann anders aussehen (Bild: Lenovo)
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  • Retro-Thinkpad; das finale Gerät kann anders aussehen (Bild: Lenovo)
Retro-Thinkpad; das finale Gerät kann anders aussehen (Bild: Lenovo)

Vor fast genau zwei Jahren stellte David Hill in einem Blog-Eintrag die Frage nach einem Retro-Thinkpad: Interessieren sich genügend Leute für ein Modell im klassischen Design mit aktueller Hardware? Die Antwort lautete offenbar Ja, denn quasi als Abschiedsgeschenk kündigte der Vice President of Design auf Lenovos Hausmesse Transform an, dass es ein Sondermodell zum 25. Jubiläum des Thinkpads geben wird - also im Oktober 2017.

Was das Retro-Thinkpad ausmachen könnte

Heutige Geräte wie das aktuelle Thinkpad X1 Carbon weisen eine Chiclet-Tastatur mit sechs Reihen auf, bei früheren Thinkpads waren es sieben ohne Abstände zwischen den Tasten, dafür inklusive Lautstärke-Buttons und blauer Eingabetaste. Und statt einer mehrstufigen Hintergrundbeleuchtung gab es damals die Think-Light genannten LEDs im oberen Rand des Display-Rahmens. Das Experiment, auf die drei dedizierten Maustasten des Trackpoints zu verzichten, hat Lenovo abseits weniger Geräte wie dem X1 Carbon v2 selten gewagt - die Rückmeldungen waren zu negativ.

David Hill wird Lenovo als Design-Berater erhalten bleiben, sein persönlich ausgesuchter Nachfolger steht fest: Kollege Brian Leonard war viele Jahre ein Design Director bei Dell und ist seit Januar 2016 als Executive Director of Think and Strategic Design bei Lenovo angestellt.


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gaelic 02. Jul 2017

Das hatten meines wissens alle $40er Thinkpads. Schauderhaft. Aber man konnte und kann...

peter_pan 02. Jul 2017

Wenn es wirklich wie in den Mockups aussieht: Mein X200 hätte endlich den erhofften...

Wortschütze 30. Jun 2017

und dachte, er müsste MacBooks nachäffen...



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