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Dave Airlie: Linux-Hacker bauen freien Vulkan-Treiber für AMD-Chips

Zwei Linux-Grafikentwickler haben einen funktionsfähigen Prototypen eines Vulkan-Treibers für AMD-Chips vorgestellt. Sie haben die Arbeit einfach selbst übernommen, da der offizielle Treiber von AMD noch nicht frei verfügbar ist.
/ Sebastian Grüner
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Der freie Linux-Vulkan-Treiber läuft auf Fiji-Chips wie in der Radeon R9 Nano. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der freie Linux-Vulkan-Treiber läuft auf Fiji-Chips wie in der Radeon R9 Nano. Bild: Martin Wolf/Golem.de

Im vergangenen Herbst kündigten die Linux-Treiberentwickler von AMD an, dass der Vulkan-Treiber des Herstellers künftig frei verfügbar sein solle. Zwar ist der Treiber bereits nutzbar, der Code dafür steht aber noch nicht bereit. Deshalb haben nun zwei Hacker einfach selbst einen freien Vulkan-Treiber für AMD-Chips erstellt.

Das berichtet der an den Arbeiten beteiligte Dave Airlie, der den Treiber gemeinsam mit Bas Nieuwenhuizen entwickelt hat, in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster). Der Code sei inzwischen so weit fortgeschritten, dass dieser der Community präsentiert werden könne. Die Community soll sich künftig an den Arbeiten beteiligen. Einen großen Funktionsumfang hat der Treiber noch nicht.

Treiber bleibt wohl nur ein Experiment

Airlie schreibt dazu scherzhaft, dass es sich deshalb nicht wirklich um einen Vulkan-Treiber handele, sondern eher um einen Treiber, der einige Dreieck-Demos von Vulkan darstellen könne. Ebenso lasse sich ein Würfel darstellen sowie die Smoke-Tests der offiziellen Vulkan-Testsuite, so Airlie.

Bisher läuft der Treiber nur auf Tonga- und Fiji-Chips, die zu den Chips der Volcanic Islands(öffnet im neuen Fenster) gehören. Diese sollen zunächst der Fokus der Arbeiten sein. Airlie hofft, künftig auch Chips der Southern Islands und Sea Islands unterstützen zu können. Der Code basiert in einigen Teilen auf dem Vulkan-Treiber für Intel-GPUs unter Linux und findet sich zurzeit in einem Entwicklungszweig auf Github(öffnet im neuen Fenster). Der Code bleibt wohl ein reines Experiment, Absichten, diesen im Hauptentwicklungszweig der Mesa-Bibliothek einzupflegen, hätten die Beteiligten derzeit nicht.


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