Dauntless angespielt: Action für Oberbossbesieger

Es erinnert an Monster Hunter, erscheint aber nur für Windows-PC und ist Free-to-Play: Dauntless schickt Spieler in Kämpfe gegen toll animierte Monster. Golem.de hat eine frühe Version des Action-Rollenspiels von Phoenix Labs ausprobiert.

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Artwork von Dauntless
Artwork von Dauntless (Bild: Phoenix Labs)

Wir dürfen beim letzten Versuch helfen, Pangar endlich zu erlegen. Den ganzen Tag schon haben die Entwickler der Phoenix Labs bei Presseterminen mit einem Redakteur nach dem anderen gegen den Riesendrachen Pangar gekämpft - und immer verloren. Diesmal soll es gelingen, und die Chancen stehen gar nicht so schlecht. Das liegt ehrlich gesagt nicht an uns, sondern daran, dass die Entwickler erstmals zu besonders wirkungsvollen Waffensets greifen.

In Dauntless kämpfen wir allein oder mit bis zu drei Begleitern gemeinsam gegen Gegner wie Pangar. Deren Stärke richtet sich nach der Anzahl der menschlichen Slayer - so heißen wir Spieler in dem Titel. Bislang hat das aus Kanada stammende Studio Phoenix Labs 20 Bestien entwickelt, im fertigen Spiel soll es drei Dutzend sein, alle soll es in drei Altersklassen geben.

Zwar gibt es auch weitere Elemente wie Crafting und das Ausbauen der Spielfiguren. Kern von Dauntless sollen aber diese bewusst herausfordernden Kämpfe sein. Entsprechend aufwendig animiert und abwechslungsreich sind die Monster: Wenn Pangar in die Defensive gerät, schützt er sich mit einer todschick aussehenden Eisrüstung. Vor Angriffsmanövern rollt er sich zusammen, außerdem spuckt er Feuer.

Narben statt Gesundheitsbalken

Andere Monster bei unserem Anspieltermin haben mit gewaltigen Stacheln von ihrem Rücken aus auf uns geschossen - je weiter der Kampf vorangeschritten war, desto stärker glühten diese brandgefährlichen Speere. Überhaupt legen die Entwickler viel Wert darauf, dass es in den Gefechten eine Entwicklung gibt.

Wenn die Spieler ihre Aufgabe halbwegs gut erledigen, sind die Biester nach ein paar Minuten von zahlreichen Narben überzogen. Auch einzelne Körperteile sollen sich abhaken lassen. Einen Gesundheitsbalken gibt es dagegen nicht - die Spieler sollen lernen, den Zustand der Drachen selbst einzuschätzen.

Für das auf der Unreal Engine 4 basierende Programm soll am 18. August 2017 eine Closed Beta starten. Für Ende 2017 ist der offizielle Start der fertigen Version geplant. Dauntless soll kostenlos spielbar sein. Spieler sollen Geld für kosmetische Gegenstände und Extras, etwa Emotes ausgeben können. Waffen, Ausrüstung und weitere Extras sollen nur Ingame, aber nicht gegen Geld zugänglich sein. Übrigens: Pangar haben wir nur fast in die Knie gezwungen...

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