Datzing: Werbung aufs Smartphone per Bluetooth und WLAN

Mit Datzing soll ein Android-Konkurrent für Apples iBeacon entstehen: Über ein Smartphone mit Bluetooth oder WLAN können Werbeangebote, Coupons und Mitteilungen an andere Smartphones von Passanten geschickt werden. So sollen Händler einfach für ihre Produkte werben können.

Artikel veröffentlicht am ,
Mit Datzing kann jedes Bluetooth- und WLAN-fähige Smartphone Werbenachrichten verschicken.
Mit Datzing kann jedes Bluetooth- und WLAN-fähige Smartphone Werbenachrichten verschicken. (Bild: Datzing)

Ex-Vertu-Designer Frank Nuovo will mit Datzing eine Android-App anbieten, mit der Händler und andere Gewerbetreibende ohne viel Aufwand mehr Aufmerksamkeit von Kunden generieren können. Ein Bluetooth- oder WLAN-fähiges Smartphone dient dabei als Sender, über den Nachrichten an die Smartphones von vorbeigehenden Passanten geschickt werden. Diese müssen ebenfalls die Datzing-App installiert haben, damit die sogenannten Zings auf ihrem Gerät erscheinen.

Stellenmarkt
  1. Linux Systemadministrator (m/w/d)
    Stiftung Kirchliches Rechenzentrum Südwestdeutschland, Eggenstein-Leopoldshafen
  2. Professur "Wirtschaftsinformatik und Mathematik"
    THD - Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
Detailsuche

Dazu müssen die Passanten nur in die Nähe eines Datzing-Senders kommen. Läuft die App im Hintergrund, werden die Nachrichten automatisch empfangen und gesammelt. Der Nutzer kann auch aktiv nach Datzing-Hotspots suchen, die thematisch aufgelistet sein sollen.

Kleinere Händler können von Datzing profitieren

Denkbar ist, dass kleinere Händler mit einem Datzing-Sender durch Werbung, News oder auch Gutscheine eine stärkere Aufmerksamkeit auf ihr Geschäft lenken können. Auch eine Internetadresse kann verschickt werden. Datzing führt auf seiner Internetseite auch Gruppierungen und Clubs als mögliche Verwender der Datzing-Sender auf. Vorstellbar ist auch eine private Nutzung, in der die eigene Internetseite durch Datzing-Sendungen bekanntgemacht wird.

Laut Datzing eignen sich nahezu alle Android-Smartphones mit Bluetooth- oder WLAN-Unterstützung als Sender, auch ältere Modelle. Eine mobile Netzwerkanbindung ist nicht notwendig. Sowohl die WLAN- als auch die Bluetooth-Übertragung sollen sicher sein: Datzing hat keinen Einblick in persönliche Daten wie Passwörter.

Golem Akademie
  1. Scrum Product Owner: Vorbereitung auf den PSPO I (Scrum.org): virtueller Zwei-Tage-Workshop
    3.–4. März 2022, virtuell
  2. SAMBA Datei- und Domänendienste einrichten: virtueller Drei-Tage-Workshop
    7.–9. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Datzing plant, seinen Service bis zu einem gewissen Grad kostenlos anzubieten. So soll eine bestimmte Anzahl an Sendern kostenlos sein, kostenpflichtige Abonnenten können darüber hinaus weitere Sender einrichten. Apple bietet für iOS mit iBeacon einen ähnlichen Service an. Ende 2013 hat das Kaufhaus Macy's angekündigt, die iBeacon-Technologie in seinen Warenhäusern testweise einzusetzen.

Einführung noch vor dem Sommer 2014

Datzing soll im zweiten Quartal 2014 in ausgewählten Regionen erscheinen und im Play Store herunterladbar sein. Wo genau der Service verfügbar sein wird, verraten die Macher der App nicht. Eine Version für iOS ist nicht geplant, die Technologie soll aber mit iOS kompatibel sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Himmerlarschund... 21. Jan 2014

Das kommt drauf an. Wenn man die App nur im Bedarfsfall startet und ansonsten nicht von...

Fatal3ty 20. Jan 2014

Klare Kopf werden: http://www.vertrieb-strategie.de/die-typischen-verkaufstricks-im...

nille02 20. Jan 2014

So ist es. Ich würde es mit aber wohl installieren, wenn man gute exklusive Angebote...

Himmerlarschund... 20. Jan 2014

Wenn du Glück hast kriegst du Angebote von einem Handyverkäufer. Die solltest du dir dann...

discokrueger 20. Jan 2014

...dann wohl nur ne Lösung, welche auf allen Smartphone Plattformen (iOS, Android, WP...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Raumfahrt
Rocketlab entwickelt eine bessere Rakete als die Falcon 9

Rocketlab zeigt eine moderne wiederverwendbare Rakete, die trotz einer teilweise fragwürdigen Präsentation sehr ernst genommen werden muss.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Raumfahrt: Rocketlab entwickelt eine bessere Rakete als die Falcon 9
Artikel
  1. Ikea Åskväder: Modulare Steckdosenleiste startet in Deutschland
    Ikea Åskväder
    Modulare Steckdosenleiste startet in Deutschland

    Die modulare Steckdosenleiste von Ikea ermöglicht viele Anpassungsmöglichkeiten und wird erstmals auf der Ikea-Webseite gelistet.

  2. FTC: US-Behörde stellt sich gegen Nvidias ARM-Übernahme
    FTC
    US-Behörde stellt sich gegen Nvidias ARM-Übernahme

    Die Wettbewerbshüter sind zur Stelle: Auch die FTC hegt Bedenken bezüglich des ARM/Nvidia-Deals, weswegen eine Klage eingereicht wurde.

  3. Feldversuch E-Mobility-Chaussee: So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit
    Feldversuch E-Mobility-Chaussee
    So schnell bringen E-Autos das Stromnetz ans Limit

    Das Laden von Elektroautos stellt Netzbetreiber auf dem Land vor besondere Herausforderungen. Ein Pilotprojekt hat verschiedene Lösungen getestet.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Toshiba Canvio 6TB 88€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Netgear günstiger (u. a. 5-Port-Switch 16,89€) • Norton 360 Deluxe 2022 18,99€ • Gaming-Monitore zu Bestpreisen (u. a. Samsung G3 27" FHD 144Hz 219€) • Spiele günstiger (u. a. Hades PS5 15,99€) [Werbung]
    •  /